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IHRE SPENDE

Bericht aus der Region Nord

Am 09.05. trafen sich die pädagogischen Fachkräfte der Region Nord zur zweiten Regionaltagung 2019 im Zentralbüro von h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH in Bad Rappenau.

Zu Beginn informierte die Regionalleitung, Herr Grotemeyer, über die aktuellen Themen der Region. Eine größere Diskussion ergab sich in Bezug auf die angemessene Finanzierung der Hilfen in den unterschiedlichen Betreuungsangeboten. Es wurde deutlich, wie groß die unterschiedlichen Hilfebedarfe der Kinder und Jugendlichen in der Region sind, welche großen Herausforderungen sich die pädagogischen Fachkräfte stellen müssen und welche rechtlichen Fragestellungen sich daran anknüpfen.

Anschließend wurden Freizeitmöglichkeiten von h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH in Kooperation mit Anbietern der Region erläutert und für welche Kinder und Jugendliche diese geeignet sind. Den Abschluss bildete die Planung für einen Grillnachmittag in der Region, um sowohl den Fachkräften als auch den Kindern und Jugendlichen eine erneute Begegnungsmöglichkeit zu bieten.


EFA Tagung 2019 in Aalen

Am 30.04.2019 fand die EFA-Tagung in Aalen statt; hierzu waren die pädagogischen Fachkräfte der Angebote in häuslicher Gemeinschaft angereist. Nach den Grußworten der Geschäftsführung Frau Stamerra referierten in Verbindung zum Jahresthema „Alltagsorientierte Pädagogik“: Frau Altmann – Kinder mit FASD, Frau von Reventlow – Umgang mit traumatisierten jungen Menschen, Herr Nordhausen – Macht und Beziehung, Frau Feldmeier – Achtsamkeit im Alltag.

Frau Altmann, als externe Referentin, beschrieb die verschiedenen Stressreaktionen, die Kinder innerhalb der Angebote in häuslicher Gemeinschaft zeigen können.

Ihr Vortrag wurde sehr gut angenommen und die Teilnehmer*innen verzichteten auf die angesetzte Pause. Auch hier gab es Zahlen neuerer Studien, die die Teilnehmer*innen betroffen machten. So gibt es ca. 130.000 von FASD betroffene junge Menschen in Deutschland, das sind mindestens 1 Prozent aller Schüler*innen an unseren Schulen. Hier tut sich doch eine große Lücke zwischen Bedarf und Angebot auf.

Frau Altmann vermittelte den Vortragsteilnehmer*innen, wie wichtig es ist, im Tempo der betroffenen Menschen im Umgang mit ihnen zu sein, immer wieder auf Hilfsmaterial zurückzugreifen und Dinge und Aufgaben zu verbildlichen. Auch z.B. das eigene Sprechtempo immer mal wieder zu beobachten und gegebenenfalls zu korrigieren, sei oft schon ein bedeutendes Detail in der alltäglichen Arbeit.

Die anderen vier Vorträge haben Impulse gesetzt und so konnte sich im Word Café persönlich und über die gewandten Methoden und das Wirken der Alltagspädagogik ausgetauscht werden.

Zusammenfassend ist ein absolut positives Resümee zu ziehen. Die Spannbreite an Kompetenz, fachliche und persönliche Begegnungen zeigen noch Nachwirkungen.