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IHRE SPENDE

„Ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder“ – Regionalleitungskonferenz in Präsenz

„Ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder“: dieses Motto liegt dem Wirken der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH zugrunde. An der ersten Präsenzveranstaltung des Regionalleitungsteam wurde dies nun nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar.

Das leitende Kollegium traf sich unter Leitung des Geschäftsführers Herr Haug in der Geschäftsstelle in Aalen zu einem konstruktiven und differenzierten Arbeitstreffen zusammen. Der rege, intensive und interessante Austausch nahm einen großen Raum ein. Das neue KJSG und die damit einhergehenden Reformen werden Veränderungen mit sich bringen und notwendig machen. Dies will und wird h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH als Chance nutzen, die interne Weiterentwicklung zu intensivieren, die auch gewünschte Veränderungsprozesse der betreuenden Pädagog*nnen und des Trägers ermöglichen. Die fortlaufende Auseinandersetzung mit wesentlichen pädagogischen Inhalten und Fragen aus der Praxis sowie mit theoretischen Erkenntnissen dienen nicht nur der Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung, sondern auch der Differenzierung von pädagogischen Profilen.

Dem Arbeitstreffen schloss sich ein besonderer Teamevent an: Ein gemeinsames Kochen setzte einen kulinarischen Punkt am Ende des Arbeitstreffens. So konnte die gesellige Runde mit Zeit zum Small-Talk, Lachen und Genießen diesen arbeitssamen Tag bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH in schöner und gemütlicher Atmosphäre abschließen. Auch dies muss Platz finden beim Miteinanderarbeiten, denn „ein Team ist mehr als die Summe seiner Mitglieder“.

h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH


Die Koordinaten Rechte-Teilhabe-Anerkennung-Nachhaltigkeit – Unsere Orientierungspfeiler

Die Koordinaten Rechte – Teilhabe – Anerkennung – Nachhaltigkeit der jungen Menschen sind Orientierungspfeiler des pädagogischen Handelns bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

In den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH stehen die pädagogischen Beziehungen, die Alltagsorientierung sowie die sozialräumliche Perspektive im Mittelpunkt des sozialpädagogischen Wirkens. Dadurch rückt das Beziehungsgeflecht der jungen Menschen in den Mittelpunkt der konzeptionellen Ausrichtung und sozialpädagogischen Praxis: der Ductus „sich am jungen Menschen und seinen Bedarfen orientieren“ liegt als Grundverständnis allen Erziehungsstellen und Familienwohngruppen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH zugrunde. Dieser integrative Ansatz räumt den Potenzialen der sozialen Beziehungsstrukturen der jungen Menschen eine hohe Bedeutung ein. Denn die sozialräumliche Einbindung der jungen Menschen, die Anerkennung seiner sozialen Beziehungen und die partizipierende Teilhabe der jungen Menschen in all ihren Belangen tragen im Kontext der Inklusion zur Verwirklichung und Umsetzung der individuellen Rechtsansprüche der jungen Menschen bei.

 

Die Koordinaten Rechte – Teilhabe – Anerkennung – Nachhaltigkeit der jungen Menschen sind Orientierungspfeiler des pädagogischen Handelns bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH. Sie stellen das Fundament für ein pädagogisches Wirken dar, das immer mit dem Ziel verbunden ist, wie für und mit den jungen Menschen deren Grundrechte und sozialen Rechte in der Gesellschaft verwirklicht werden können. Diese Wirksamkeitsorientierung ebenso wie die Zielorientierung in der h&p Baden-Württemberg gGmbH fußt auf dem Miteinander aller Beteiligten am Hilfeprozess – zuvorderst auf den Beteiligungsmöglichkeiten der jungen Menschen, die aktiv und selbstwirksam ihren Alltag gestalten.

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH setzt eine inklusive Organisationsform um, in der Verfahren der Partizipation etabliert sind und für die jungen Menschen eine diskriminierungsfreie soziale Teilhabe ermöglicht wird.

 

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Online Fachtag zum Thema „Digitalisierung“ am 08.06.2021 bei h&p Baden-Württemberg gGmbH

Seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonventionen im Jahr 1989 hat sich die Lebenswelt der jungen Menschen radikal verändert.

Die Digitalisierung entwickelt sich in einem Tempo, das bisher unvorstellbar erschien. Fast alle Lebensbereiche sind davon betroffen. Vieles ist ohne digitale Medien und Techniken nicht mehr vorstellbar oder möglich. Zudem haben junge Menschen ein Recht auf den Zugang zu digitalen Medien.

Ebenso haben sie ein Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit sowie ein Recht auf Privatsphäre, Datenschutz und Unversehrtheit.

Den jungen Menschen diesen Schutz zu gewähren, sie jedoch nicht in ihrer Entwicklung zu hindern und Kreativität und Bildung zu ermöglichen, ist eine der umfassenden Aufgaben vor allem hinsichtlich der digitalen Möglichkeiten, derer sich die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH mit ihren sozialpädagogischen Fachkräften verpflichtet hat.

Am 08.06.2021 wurde in Zusammenarbeit mit der Landesmedienzentrale Baden-Württemberg der Fachtag „Digitalisierung“ durchgeführt. Dieser fand aufgrund der Coronasituation in digitaler Form statt, so dass dieser für alle Teilnehmenden unter dem Motto „learning by doing“ einen herausgehobenen Erfahrungswert gewährleistete. Dieser besonderen Herausforderung stellten sich mit Bravour zahlreiche interessierte Pädagog*innen sowie das gesamte Team des Fachdienstes der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH.

Herr Haug, Geschäftsführer der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH und Frau Filser, Leiterin der Angebote in häuslicher Gemeinschaft, zogen eine positive Bilanz im Rückblick auf den Fachtag: „Die Pädagoginnen und Pädagogen hatten die Möglichkeit, sich sowohl aktuelles Wissen zu erschließen als auch praktische Anwendungen am PC zu erlernen. Alle Teilnehmenden konnten einen differenzierten Eindruck erhalten, welche Möglichkeiten, Chancen aber auch Risiken in der Nutzung der digitalen Medien liegen.“

h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH setzt den Auftrag der öffentlichen Erziehung verlässlich um: Sie übernimmt die Verantwortung für eine ausgewogenen Mediennutzung der zu betreuenden jungen Menschen. Um dies sicherzustellen, erhalten die Pädagog*innen ebenso wie der Fachdienst Qualifizierungsmöglichkeiten. Daher wird das Thema „Digitalisierung“ über den Fachtag hinaus präsent bleiben und in der Jahrestagung im Herbst mit allen Fachkräften vertieft und weitergeführt werden.

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Wechsel in der Leitung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft bei der h&p Baden-Württemberg gGmbH

Frau Susanne Filser übernimmt per 1. Juni 2021 die Leitung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, und Familienhilfe gGmbH

Mit Frau Susanne Filser wird eine erfahrene Führungspersönlichkeit die Leitung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft übernehmen, welche sich nicht nur durch weitreichende Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe auszeichnet, sondern insbesondere auch durch einen starken Fokus auf Betreuungsangebote im häuslichen Bereich, vielseitige Umsetzungsfor

men von Partizipationsrechten der jungen Menschen, Sicherung des Kinderschutzes und hohe Akzeptanz individueller Bedarfe der jungen Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Frau Susanne Filser ist erfahren mit komplexen Prozessen in der Hilfegestaltung für junge Menschen. Ergänzt wird ihr Profil mit ihrer Expertise und ihren beeindruckenden Leistungen im Bereich der beratenden und fachdienstlichen Unterstützung von sozialpädagogischen Fachkräften und Familien. Ihre langjährige Leitungserfahrung komplettieren ihre professionellen Kompetenzen. 

Frau Susanne Filser bringt ergänzendes Wissen und Expertise in die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend, Familienhilfe gGmbH ein, die für die fachliche Weiterentwicklung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft   künftig immer mehr an Bedeutung gewinnen.

h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH gibt hiermit qualitativ kompetente Antworten an die hohen Anforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe und freut sich auf das Wirken und die Zusammenarbeit mit Frau Susanne Filser.

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Die Gesundheitsförderung der jungen Menschen im Blick bei der h&p Baden-Württemberg gGmbH

Die ausgewogene Mediennutzung der jungen Menschen ist ein wesentlicher Teilaspekt der Gesundheitsförderung bei der h&p Baden-Württemberg gGmbH

Ein verantwortlicher Ansatz in der Kinder- und Jugendhilfe muss darauf ausgerichtet sein, die Rechte der Kinder und Jugendlichen auf Förderung ihrer Entwicklung und Erziehung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen. Eine möglichst gute Entwicklung der Kinder umfasst hierzu auch, dass diese gesund aufwachsen können.

Da Gesundheit insbesondere bei Kindern und Jugendlichen verhaltens- und verhältnisabhängig ist, ist die Förderung der Gesundheit umfassend zu verstehen: die Nutzung diverser Ressourcen sowie die Erfüllung vielfältiger Verantwortungen auf unterschiedlichen Ebenen sind in den Blick zu nehmen ebenso wie die aktive Einflussnahme auf gesundheitsförderliches Verhalten sowie gesundheitsförderliche Lebens- und Umweltbedingungen.

Im sozialpädagogischen Alltag der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH setzt die Gesundheitsförderungen der jungen Menschen auf Aufklärung, Motivation und den Erwerb von Schlüsselkompetenzen. Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH setzt hierzu auf das Konzept der Entwicklungsaufgaben: Jedes Individuum hat während seiner gesamten Lebensspanne jeweils altersspezifische Entwicklungsaufgaben zu bewältigen. Vor allem im Kinder- und Jugendalter bestehen eine Vielzahl an Entwicklungsaufgaben, deren Bewältigung mittelbar sowie unmittelbar Auswirkungen auf gesundheitsrelevante Verhaltensweisen und damit auf den Gesundheitsstatus der jungen Menschen hat.

Auch die ausgewogenen Mediennutzung von jungen Menschen ist ein wichtiger Aspekt der Gesundheitsförderung und stellt die jungen Menschen je nach Alter und Entwicklungsstand vor unterschiedliche Aufgaben. Eine am Kindeswohl ausgerichtete Gesellschaft steht vor der Herausforderung, die Rechte von jungen Menschen stets gegeneinander abzuwägen und die Lebenswelt von jungen Menschen auch im digitalen Raum so zu gestalten, dass sowohl der Schutz vor schädlichen Entwicklungen gewährleistet ist als auch die Potenziale für eine kreative, die Persönlichkeitsentwicklung fördernde und teilhabeorientierte Nutzung von Medien abgesichert sind. Dieser Herausforderung stellen sich die Fachkräfte der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH: sie ermöglichen den zu betreuenden jungen Menschen eine möglichst freie und unbeschwerte Mediennutzung, zugleich reduzieren sie das Risiko für problematische Mediennutzung durch altersgemäße Begleitung und Anleitung, die auch Maßnahmen beinhalten, akute Hilfe und Steuerung durch die Fachkräfte zu gewährleisten. Dies erfordert eine sensible und wachsame Orientierung an den Bedürfnissen der jungen Menschen und bedeutet zuvorderst, dass die individuellen Interessen von jungen Menschen Beachtung finden: daher ist im Bereich der Mediennutzung die konsequente und wirksame Beteiligung der jungen Menschen zur Gestaltung ihrer medialen Lebenswelten unabdingbar. Dies setzt bei den begleitenden Fachkräften fachliches Wissen sowohl im pädagogischen als auch im digitalen Bereich voraus ebenso wie Strukturen im Alltag, die die Beteiligung der jungen Menschen konsequent ermöglichen. Mit dieser konsequenten Ausrichtung an den konkreten Interessen und Lebenslagen von jungen Menschen kann es gelingen, die Mediennutzung von jungen Menschen im Sinne des Kindeswohls und der Gesundheitsfürsorge zu fördern. Dies bedeutet bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH die Nutzung von digitalen Medien der zu betreuenden jungen Menschen sowohl in einer ausgewogenen als auch in einer problematischen Ausprägung angemessen zu begleiten. Denn die Rechte der jungen Menschen müssen in einem ausgewogenen Verhältnis berücksichtigt werden, so dass für sie ein gutes Aufwachsen im Zeitalter der Digitalisierung ermöglicht wird.

Gesundheit ist zentral für das Kindeswohl. Daher ist bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH die Gesundheitsförderung der jungen Menschen stets im Mittelpunkt des Wirkens und Handelns; dies schließt eine ausgewogene Mediennutzung mit ein.

 

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Im Mittelpunkt bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH: best interests of the child

Im Mittelpunkt bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH: best interests of the child

 

Die Berücksichtigung des Kindeswohls (best interests of the child) aus Artikel 3 Absatz 1 UN-KRK ist verbunden mit dem Recht auf Beteiligung des jungen Menschen aus Artikel 12 UN-KRK. Es muss ein Zusammenspiel beider Aspekte vorhanden sein, um die Interessen und Positionen der jungen Menschen wahrzunehmen, anzuerkennen und damit stets ihr Wohl im Blick zu haben und nicht außer Acht zu lassen. Es ist das Recht von jungen Menschen, aktiv in Entscheidungen, die sie selbst betreffen, eingebunden zu werden und den eigenen Willen und die eigenen Wünsche zu äußern. Das Kindeswohl kann grundsätzlich nicht ohne oder gegen den Willen des Kindes ermittelt werden. Dies meint nicht, dass dem Willen des jungen Menschen bei der Ermittlung und Bestimmung des Kindeswohls stets entsprochen werden muss. Aber jeder junge Mensch hat nach Artikel 12 UN-KRK das Recht gehört und berücksichtigt zu werden.

Damit verbunden ist die Anforderung, alle erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen, so dass es dem jungen Menschen möglich ist, seine Interessen und Meinungen bestmöglich zu äußern.

Bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH wird dieses Recht der jungen Menschen in den familienanalogen Betreuungssetting stets geachtet und umgesetzt. Hierbei finden folgende Grundsätze ihre Umsetzung:

  • Die jungen Menschen werden transparent von den begleitenden Pädagog*innen im Alltag unterstützt. Sie werden stets über ihre Belange informiert.
  • Die Meinungsäußerung der jungen Menschen ist auf einer freiwilligen Basis verankert. Es besteht keine Pflicht für sie, ihre Meinungen zu äußern;
  • Den jungen Menschen und ihrer Meinung wird respektvoll begegnet – denn die Meinungen von jungen Menschen werden geachtet;
  • Die Meinung und Anliegen der jungen Menschen werden als bedeutsam für ihre Persönlichkeitsentwicklung anerkannt;
  • Den jungen Menschen wird wertschätzend begegnet; sie erhalten altersgemäße Freiräume der Beteiligung;
  • Den jungen Menschen wird inklusiv begegnet, damit alle ihr Recht auf Partizipation ohne Diskriminierung ausüben können;
  • Die jungen Menschen erhalten Unterstützung durch Bildungsmaßnahmen;
  • Die jungen Menschen erhalten Schutz und eine sensible Unterstützung, um mit dem Risiko, das mit den freien Meinungsäußerungen einhergehen kann, Umgang zu erlernen; die jungen Menschen erhalten hierzu fördernde Rückmeldung und Monitoring durch die begleitenden Pädagog*innen.

 

Bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH ist das Kindeswohl stets der vorrangige Gesichtspunkt, der zu berücksichtigen ist. Damit ist nicht allein der Kinderschutz gemeint, sondern alle Handlungen, die einen jungen Menschen betreffen. Auch für die jungen Menschen unserer Gesellschaft gilt, was Joachim Gauck formuliert hat: Der Meinungsstreit ist keine Störung des Zusammenlebens, sondern Teil der Demokratie. In diesem Sinne finden die jungen Menschen bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH stets Gehör und werden in ihren Anliegen stets aktiv beteiligt.

 


Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten nach dem Lock-Down

Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten nach dem Lock-Down

 

Nach dem vollständigen Lock-Down in der ersten Phase der Coronakrise sind nun schrittweise Öffnungen erfolgt und es sind wieder mehr persönliche Begegnungen möglich. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich; z.T. unterscheiden sie sich auch in einzelnen Landkreisen. Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, in dieser Zeit umsichtig zu agieren und gleichzeitig den rechtlichen Vorgaben zu entsprechen.

 

Balance halten

Die haug&partner unternehmensgruppe ist sich bewusst, dass weiterhin alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Das gemeinsame Anliegen aller ist es daher, persönliche Kontakte auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gut

e Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass in der haug&partner unternehmensgruppe wieder alle Leistungen im direkten, persönlichen Kontakt umgesetzt werden. So sind die Fachdienste wieder persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Auch andere notwendige Termine wie Hilfeplangespräche oder Vor-Ort-Termine für Betriebserlaubnisverfahren werden durchgeführt; alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden hierzu strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

Es wird dennoch bei allen Terminen zunächst geprüft, ob hierzu wirklich der persönliche Kontakt notwendig ist oder ob es über eine andere, mediale, Form vonstatten gehen kann.

 

Distanz halten

Wo immer möglich vermeidet die haug&partner unternehmensgruppe den direkten physischen Kontakt, aber nicht die soziale Begegnung und den Austausch.

Interne Besprechungen finden per Videokonferenz statt und werden teilweise häufiger durchgeführt, um auf neue Entwicklungen in guter und zeitnaher Abstimmung reagieren zu können. Weiterhin arbeiten so viele Personen wie möglich in der haug&partner unternehmensgruppe im homeoffice. Sie sind hierbei im steten Kontakt über Videokonferenz, Telefon und andere Medien.

Die Fachberatung und den persönlichen Kontakt der Träger zu den jungen Menschen erachtet die haug&partner unternehmensgruppe als notwendig, um auch in dieser weiterhin schwierigen Zeit im optimalen Austausch zu sein, die hohe Qualität der Betreuung sicherzustellen und zu unterstützen, sowie präventive Krisenintervention zu gewährleisten.. Soweit sinnvoll und umsetzbar werden diese persönlichen Gespräche im Freien durchgeführt. Der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Personen wird jederzeit eingehalten. Bei der persönlichen Beratung werden Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe getragen.

 

Kontakte der jungen Menschen

Auch in Bezug auf die Kontakte zu Eltern und Familien der jungen Menschen gilt es, möglichst den wichtigen Kontakt zwischen Eltern und ihren Kindern zu pflegen und gleichzeitig das Risiko einer Infektionskette auszuschließen. Daher wird hier mit den Eltern und den jungen Menschen geplant, was wirklich notwendig ist und ob es nicht andere Formen des Miteinanders gibt. Hier befolgt die haug&partner unternehmensgruppe die Vorgaben der jeweils zuständigen Landesjugendämter. sowie der Landesregierung. Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt, den Sorgeberechtigten, dem jungen Menschen und allen Beteiligten im Sinne des Kindeswohls getroffen.

Auch hier gilt, dass vorrangig die Gesundheit aller im Fokus bleibt.

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die haug&partner unternehmensgruppe ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig. Die Gesamtleitung und die Geschäftsführungen der haug&partner unternehmensgruppe sind in engem Austausch über neue Entwicklungen und reagieren in gemeinsamer Abstimmung. Die haug&partner unternehmensgruppe hat sich entschieden, dass die jährliche Gesamtveranstaltung am Jahresende 2020 nicht stattfinden kann. Denn es ist bereits jetzt absehbar, dass zu diesem Zeitpunkt eine sichere Durchführung mit einer so hohen Anzahl an Teilnehmenden noch nicht gewährleistet werden kann. Auch auf kleinere Gruppenveranstaltungen wie Regionaltagungen wird 2020 noch verzichtet.

 

Das Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden der haug&partner unternehmensgruppe möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebietet noch Vorsicht und Umsicht.

 

 

Im Juni 2020


Eröffnung der ersten Erziehungsstellen im Saarland

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH eröffnet im Saarland die ersten Erziehungsstellen

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ist seit Januar dieses Jahres nun auch im Saarland aktiv. Im Raum Saarbrücken und Saarlouis werden mehrere Angebote in häuslicher Gemeinschaft eröffnet. Engagierte und verantwortungsvolle Kolleg*innen ergänzen und erweitern das Angebot von Betreuungsplätzen im familiären Umfeld. h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH freut sich sehr, die pädagogischen Fachkräfte und ihre Familien als familienanaloge Betreuungsangebote willkommen heißen zu dürfen.

Diese Betreuungsstellen geben den jungen Menschen verlässlichen Halt durch eine intensiv gestaltete Beziehung, die von gegenseitiger Achtung im Umgang miteinander geprägt ist. So ist ein individuelles Lern- und Übungsfeld für die jungen Menschen gegeben, welches die Entwicklung einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung befördert.

           

 


Teilnahme am 2GetherlandCamp der Bertelsmann Stiftung

Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gut leben zu können?

Wie und wo sollten Kinder und Jugendliche mitentscheiden, wenn es um gutes Aufwachsen für alle geht?

Was können wir alle gemeinsam dafür tun, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen fairen Chancen haben?

Beim Bertelsmann 2GETHERLAND 2019, vom 7.-12. Oktober, trafen sich über 200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus ganz Deutschland am Werbellinsee in Brandenburg, um gemeinsam über soziale Ungleichheit in Deutschland zu diskutieren. h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH war mit einer Delegation unter der Leitung von Frau von Reventlow mit

dabei. Die jungen Mensch

en aus der Region West beteiligten sich aktiv mit Kopf, Herz und Hand: In Diskussionsgruppen und Workshops lernten sie kreative Methoden kennen und erarbeiteten am Ende sogar ein eigenes Projekt, für das die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH nun Fördergelder in Höhe von 1500 € von der Robert-Bosch-Stiftung erhalten hat! Vielen Dank Angela, Joana, Leonie, Lisa, Fabian und Michael! Glückwünsche!

Das Projekt trägt den Titel „My Story – auch Pflegekinder haben eine Stimme“ und soll die

Erfahrungen von Pflegekindern im Videoformat dokumentieren. Die Mitglieder der Projektgruppe fahren im Januar noch zu Workshops nach Wiesbaden und Wolfsburg, um Ideen und Hilfestellungen bei der Umsetzung des Projektes zu erhalten.

Natürlich sind alle jungen Menschen aus der Unternehmensgruppe eingeladen mitzumachen! Wir freuen uns auf Euch und Eure Geschichten und Erfahrungen.

 

 

 

 

 

 

© Bildmaterial Karin von Reventlow 2019

 


Kinderfest der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH

Am 14.09.2019 fand das diesjährige Kinderfest der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH im Zirkus Pimparello statt.

Herr Alb, der Leiter der Einrichtung, begrüßte die Anwesenden persönlich und gab im Anschluss eine Führung durch den traumhaft schönen Hof.

Die Erwachsenen nahmen an einem Jonglage Workshop teil. Dabei wurde Ihnen auch Wissen darüber vermittelt, dass Jonglieren die neuronalen Verbindungen fördert und die Konzentration stärkt. Mit viel Spaß und Freude wurden die Bälle geworfen.

Den jungen Menschen wurden verschiedene Zirkusdisziplinen zum Ausprobieren angeboten. Mit großer Begeisterung schnupperten die jungen Menschen so in die Zirkuswelt und ihre Akrobatik hinein.

Anschließend wurde zusammen mit den Mitarbeitenden eine kleine Aufführung gestaltet. Unglaublich was für eine Körperbeherrschung präsentiert wurde!

Hinterher wurde gemeinsam bei sehr schönem Wetter an der Lagerfeuerstelle am Waldrand gegrillt.

Zum Abschluss fand ein Spaziergang mit den Alpakas des Hofes statt. Dabei strahlten die Augen der jungen Menschen, während sie mit den gutmütigen Tieren die Umgebung erkundigten.

 


EFA Tagung 2019 in Aalen

Am 30.04.2019 fand die EFA-Tagung in Aalen statt; hierzu waren die pädagogischen Fachkräfte der Angebote in häuslicher Gemeinschaft angereist. Nach den Grußworten der Geschäftsführung Frau Stamerra referierten in Verbindung zum Jahresthema „Alltagsorientierte Pädagogik“: Frau Altmann – Kinder mit FASD, Frau von Reventlow – Umgang mit traumatisierten jungen Menschen, Herr Nordhausen – Macht und Beziehung, Frau Feldmeier – Achtsamkeit im Alltag.

Frau Altmann, als externe Referentin, beschrieb die verschiedenen Stressreaktionen, die Kinder innerhalb der Angebote in häuslicher Gemeinschaft zeigen können.

Ihr Vortrag wurde sehr gut angenommen und die Teilnehmer*innen verzichteten auf die angesetzte Pause. Auch hier gab es Zahlen neuerer Studien, die die Teilnehmer*innen betroffen machten. So gibt es ca. 130.000 von FASD betroffene junge Menschen in Deutschland, das sind mindestens 1 Prozent aller Schüler*innen an unseren Schulen. Hier tut sich doch eine große Lücke zwischen Bedarf und Angebot auf.

Frau Altmann vermittelte den Vortragsteilnehmer*innen, wie wichtig es ist, im Tempo der betroffenen Menschen im Umgang mit ihnen zu sein, immer wieder auf Hilfsmaterial zurückzugreifen und Dinge und Aufgaben zu verbildlichen. Auch z.B. das eigene Sprechtempo immer mal wieder zu beobachten und gegebenenfalls zu korrigieren, sei oft schon ein bedeutendes Detail in der alltäglichen Arbeit.

Die anderen vier Vorträge haben Impulse gesetzt und so konnte sich im Word Café persönlich und über die gewandten Methoden und das Wirken der Alltagspädagogik ausgetauscht werden.

Zusammenfassend ist ein absolut positives Resümee zu ziehen. Die Spannbreite an Kompetenz, fachliche und persönliche Begegnungen zeigen noch Nachwirkungen.


Region Ost Baden-Württemberg

Am 19.03.2019 fand in den Räumen der Geschäftsstelle der haug&partner unternehmensgruppe in Aalen die erste Regionaltagung der Region Ost statt.

Nach der Begrüßung und einer kleinen Einführungsrunde wurde zunächst einiges Organisatorisches besprochen. Zwei Highlights sind hier sicherlich die EFA Tagung der h&p Baden- Württemberg Kinder-, Jugend und Familienhilfe gGmbH und die Denkwerkstatt mit prominenten Gästen als Höhepunkt des 10- jährigen Jubiläums der haug&partner unternehmensgruppe.

Im Anschluss gab es einen fachlichen Impuls, der Grundlage für einen gewinnbringenden Austausch sein sollte. Entsprechend dem Jahresthema der Unternehmensgruppe „Alltagspädagogik“ sollte dieser möglichst praktisch anwendbar sein. Hierfür bot sich die Beschäftigung mit Präsenz als zentraler Aspekt von pädagogischem Handeln an. Dazu wurde zunächst der theoretische Hintergrund erarbeitet.

Im Konzept der „Neuen Autorität“ stellt die Präsenz die Grundlage für wirksames erzieherisches Handeln dar. Die Grundthese ist: „Je präsenter die erziehungsverantwortliche Person ist, desto handlungsfähiger und wirksamer erlebt sie sich“. Nach dieser Einführung wurde die Reflektion des eigenen Verhaltens in einer selbstgewählten Situation als praktische Übung durchgeführt. Als Grundlage diente, die von Bruno Körner und Martin Lemme entwickelte „Präsenzskalierung“. Diese führte zunächst jeder für sich durch. Im Anschluss wurden die Ergebnisse im Plenum besprochen. So kam eine rege und intensive Diskussion zustande. Von den Teilnehmenden wurde das Konzept und das Arbeitsmittel „Präsenzskalierung“ als praxistauglich befunden.

Am Ende der Regionaltagung blieb dann auch noch Zeit für den persönlichen Austausch zwischen den Pädagog*innen.


Bericht zur Klausurtagung 12.03.2019

Am 12.03.2019 trafen sich die Geschäftsführung und die Regionalleiter*innen der h&p Baden-Württemberg gGmbH zu ihrer diesjährigen Klausurtagung in Aalen. Auf dem Programm standen vor allem der gegenseitige Austausch diverser Ideen und Methoden in der Beratungs-, Leitungs- und Koordinationsarbeit. Dabei wurden gezielt neue Methoden inhaltlich eingeführt – auch Anregungen und Kritikpunkte waren erwünscht.  Ein offener Diskurs wurde über Leiten versus Beraten geführt.

Zu Beginn der Veranstaltung referierte Frau Uli Altmann (www.uli-altmann.de) zum Thema Kinder mit Fetaler Alkoholspektrumstörung (FASD). Frau Altmann ist Sozialpädagogin und mit dem Themenfeld sehr vertraut, nicht zuletzt durch ihre eigene langjährige Erfahrung als Pflegemutter von Kindern mit FASD Diagnose.  Frau Altmann wird auf der kommenden EFA Tagung am 30.04.2019 einen Fachvortrag zum Thema Alltagspädagogik und Kinder mit FASD halten.  Dadurch gewinnt h&p Baden Württemberg gGmbH eine sehr gute und fachliche Kooperation.

Das sehr positive Feedback am Schluss der Tagung war der Beweis einer gelungenen Veranstaltung. Es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre und die Teilnehmer*innen gingen mit vielen kreativen Anregungen und fachlichen Inputs nach Hause.


Bericht aus der Region Nord

Am 19.02. trafen sich die pädagogischen Fachkräfte der Region Nord zur Regionaltagung im Zentralbüro von „h&p“ in Bad Rappenau.

Zu Beginn wurde Frau Gold aus Hemsbach begrüßt, die im Februar 2019 ihre Tätigkeit für die h&p Baden-Württemberg Kinder-Jugend-, Familienhilfe gGmbH begonnen hat. Herzlich willkommen!

Beim ersten Regionaltreffen 2019 wurden die anstehenden Ereignisse des kommenden Jahres besprochen. Die Organisation eines Sommerfests für die betreuten Kinder und Jugendlichen sowie Angebote der Freizeitgestaltungsmöglichkeiten seitens der Unternehmensgruppe fanden regen Zuspruch. Weitere Themen waren die veränderten Standards der Jugendämter in Bezug auf die Anerkennung bestimmter fachlicher Leistungen sowie die Zusammenarbeit zwischen den sozialen Diensten und den Betreuungsstellen. Eine Fallbesprechung rundete das Treffen ab und zeigte auf, welchen Herausforderungen den pädagogischen Fachkräften vor Ort immer wieder begegnen.


Verantwortung und Verankerung, eine kleine Einführung in das Konzept der Neuen Autorität

Am 12.12.2018 fand die Regionaltagung Ost in Aalen statt.

Nach der Begrüßung wurde sich zunächst ausgetauscht. Die PädagogInnen kamen gemeinsam über verschiedene Methoden ins Gespräch, so dass schnell eine offene und fruchtbare Atmosphäre geschaffen war.

Es wurde ein Fachvortrag von Herrn Nordhausen  mit dem Thema „Verantwortung und Verankerung, eine kleine Einführung in das Konzept der Neuen Autorität“ vorgetragen; ebenso wurde in   verschiedene Techniken der Stressreduktion durch die Arbeit mit dem eigenen Körper vorgestellt.

Im Anschluss setzten sich die Pädagoginnen intensiv mit den Thema Autorität auseinander. Es wurde dabei verschiedene Situationen und Erfahrungen reflektiert und diskutiert.

Im zweiten Teil beschäftigten sich die PädagogInnen mit Möglichkeiten, in stressigen Situationen den sprichwörtlich „kühlen Kopf“ zu bewahren. Hier hat es sich bewährt, mit Körperübungen Angst und Panikgefühlen entgegenzuwirken. So waren alle erstaunt, wie hilfreich und gleichzeitig unverfänglich ein kräftiges Schnäuzen in schwierigen Situationen sein kann.

Das Feedback zu dieser Tagung war durchweg positiv. Herr Nordhausen, Regionalleiter Ost, rundete mit diesem intensiven fachlichen Austausch das Jahr 2018 gelungen ab.


Vorweihnachtliches Kinderfest 2018 bei der h&p Baden-Württemberg gGmbH

Ein großartiges Kinderfest der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH fand am 08.12.18 im Alex-Huber-Forum in Forst statt. Die Moderatorin und Sängerin Jennifer Loosmoor sorgte für eine heitere und zugleich stimmungsvolle Atmosphäre, so dass sich alle kleinen und großen Gäste rundum wohlfühlten. Die Sängerin Frau Loosmoor ist sozial engagiert und war daher sehr schnell zu gewinnen. Denn ein Hauptanliegen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist es, die jungen Menschen mit ihren Ressourcen zu stärken. Dies war auch ein Hauptanliegen dieser gemeinsamen Feier: für die jungen Menschen wurde die Möglichkeit geschaffen, in einer harmonischen und freudigen Atmosphäre sich gegenseitig kennenzulernen und positive Erfahrungen in der Vorweihnachtszeit durch das gesellige Miteinander zu erleben. Einige Kinder haben auf der Bühne ihr kreatives Können präsentiert, so dass ein buntes Potpourri an Lieder, Gedichten bis hin zu einem Theaterstück der Erziehungsstelle Ettenheim den Nachmittag sehr kurzweilig gestaltete.

Die autobiographische Erzählung eines jungen Menschen hat die Gäste sehr berührt.  Sie erzählte von ihrem Leben, das sie mit 13 Jahren in die Erziehungsstelle führte, nachdem ihre Mutter kurz zuvor nach einer schweren Erkrankung verstorben war. Sie hatte dort zunächst ihren „Koffer“ nie richtig ausgepackt und zeigte ihre Wut und Trauer mit auffälligem Verhalten. Doch eines Tages konnte sie für sich erkennen, dass die Erziehungsstelle für sie eine zweite Chance ist: ein Beginn für ein neues Leben. Diese Chance konnte sie dann auch ergreifen, denn sie besucht erfolgreich ihre Ausbildung und wird in Kürze in ihre eigene Wohnung ziehen.

Auch Clown Benji Bezauberhaft konnte die gesellige Runde verzaubern! Der Clown ist zugleich Zauberer und Ballonkünstler. Seine lustige und unterhaltsame Show brachte Klein und Groß zum Staunen. Das Lachen der Kinder hallte im ganzen Raum!

 

Der Rotary Club Bruchsal – Schönborn vertreten von Herrn Dr. Thomsen haben diese Feier und damit das pädagogische Anliegen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH finanziell unterstützt.  Ein großes Dankeschön hierfür!

 

Vielen Dank an unsere jungen Künstler und an alle, die sich aktiv beteiligt haben.

 

Frohe Weihnachten, besinnliche Festtage und einen sehr guten Start in das Jahr 2019 wünscht Ihnen das Team h&p BW gGmbH.


Neuer Regionalleiter der Region Nord

Herr Thorsten Grotemeyer, Dipl. Sozialarbeiter (FH), ist seit dem 1. November 2018 als Regionalleiter Nord in Baden-Württemberg zuständig und nun Teil des Teams der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH.

Herr Grotemeyer verfügt über langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe. Er war tätig sowohl in der Betreuung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit dem Krankheitsbild der Epilepsie, als auch im vollstationären Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.

Nach seinem Studium der Sozialen Arbeit leitete Herr Grotemeyer mehrere Jahre eine Inobhutnahmegruppe für Kinder und Jugendliche sowie für minderjährige Flüchtlinge. Er war diesbezüglich an der konzeptionellen Weiterentwicklung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit tätig.

Die Schwerpunkte seiner bisherigen praktischen Tätigkeit lagen im Bereich der Krisenintervention, der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen während des Clearingverfahrens und deren Begleitung während des asylrechtlichen Verfahrens. Herr Grotemeyer hat im Zuge seiner Tätigkeit in hochkomplexen Krisensystemen im Inobhutnahmebereich begleitend die Weiterbildung zum „Systemischen Berater“ absolviert.


Neue Regionalleitung Region Ost

Herr Guido Nordhausen, Sozialpädagoge, ist seit dem 1. Juni 2018 als Mentor für die ConneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH in der Haug und Partner Unternehmensgruppe tätig. Seit 01.10.2018 ist er nun auch Teil des Teams der h&p Baden- Württemberg Kinder- Jugend- und Familienhilfe gGmbh. Dort hat er die Stellen der Region Baden-Württemberg Ost als zuständiger Regionalleiter übernommen.

Herr Nordhausen ist ein in der Kinder- und Jugendhilfe langjährig berufserfahrener Kollege. Er hat vielfältige Erfahrungen gesammelt sowohl im stationären Bereich in Wohngruppen als auch auf erlebnispädagogischen Auslandsreisen mit Gruppen ebenso wie in der Einzelfallhilfe in Kriseninterventionen mit jungen Menschen. Neben der sozialpädagogischen Praxis, die durch langjährige Leitungserfahrungen geprägt ist, hat Herr Nordhausen relevante fachliche Fortbildungen absolviert: „Pädagogen für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention“ und „Systemischer Coach für Neue Autorität“.

Schwerpunkte der bisherigen praktischen Tätigkeit lagen im Bereich der Krisenintervention, der Durchführung sozialer Trainingsmaßnahmen, der Beratung und Begleitung der Kollegen und der Arbeit mit hocheskalierten Herkunftssystemen.


Herbstausflug der ESt in der Region West

Am 19.10. fand bei herrlichem Sonnenschein ein kleiner Ausflug in Hofstetten im Kinzigtal statt. Groß und Klein wanderten durch den herbstlich, bunten Wald, um an der Schutzhütte des Waldkindergartens Einkehr zu halten. Die Kinder halfen beim Holzsammeln und Feuermachen, so dass die muntere Runde sich bei gegrillten Würstchen und Wecken stärken konnte. Während die ganz Kleinen es sich zwischenzeitlich auch mal in der Hängematte bequem machten, erkundeten die Größeren den Wald und sammelten dabei allerlei Schätze. Die Pädagogen und Pädagoginnen der Erziehungsstellen begrüßten die Möglichkeit, sich inmitten der wunderschönen Natur ungezwungen austauschen zu können. Am Ende löschten unsere Jugend-Feuerwehrprofis das Lagerfeuer auch ganz fachgerecht. Wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Ausflug!

Karin von Reventlow


Mit viel Elan und herrlichen Erlebnissen zurück in den Alltag

Die Sommerferienzeit ist für alle eine herausragende Zeit: sie steht für die meisten der jungen Menschen für eine Zeitspanne im Jahr, die lange herbeigesehnt wird.  Die Vorfreude auf diese Zeit prägt die Wochen davor, in denen Pläne geschmiedet werden für die Sommerferien.

In der haug&partner unternehmensgruppe brachte die Sommerferienzeit eine Vielzahl an schönen Momenten und Erlebnissen. Nicht nur zahlreiche Urlaubs- und Ferienfotos zeigen dies. Auch die lebendigen und sprudelnden Erzählungen der jungen Menschen berichten davon: es wurden Abenteuer erlebt; in Wälder wurden nach Spuren von Wildtieren gesucht und die Spuren analysiert; Wildkräuter wurden gesammelt; Flosse wurden gebaut und erfolgreich getestet. Es gab auch Höhlenwanderungen; Mutige erklommen Pfade in einem Waldseilgarten; zahlreiche Seen und Ufer wurden erkundet und Manches mehr.

Durch viele schöne und erlebnisreiche Tage waren diese Sommerferien für die jungen Menschen bei haug&partner unternehmensgruppe geprägt. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Kooperation zwischen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- Familienhilfe gGmbH und dem CircArtive – Haus – Hof – Pimparello. Einige junge Menschen aus h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH verbrachten zwei herrliche Wochen beim CircArtive. Unter der Anleitung eines geschulten Zirkusjugendleiters und seiner MitarbeiterInnen erhielten sie die Möglichkeit, in die Welt des Zirkus einzutauchen. Ausgewählte Requisiten und Kostüme sowie der Einsatz von Zirkusgeräten ermöglichten ihnen eine phantastische Zeit. Eine Galaaufführung zum Ende der Ferienfreizeit beeindruckte das Publikum immens.

Eine schöne Zeit ist sie: die Sommerferienzeit. Aus ihr können Alle schöpfen, wenn es wieder heißt, in den Alltag einzutauchen.

 


Willkommen in der Familienwohngruppe

Bereits Ende des Jahres 2017 wurde die Familienwohngruppe in Tennenbronn angefragt, ob sie einen geeigneten Platz für das dreijährige Mädchen M. anbieten kann. Die Möglichkeit und die Bereitschaft wurden signalisiert; längere Zeit verging jedoch ohne Rückmeldung, ob der Platz weiterhin für M. benötigt wird.

Dann kam Anfang 2018 erneut die Anfrage. Nun sollte die Aufnahme zeitnah erfolgen. Das kleine Mädchen war schon einige Zeit in einer Notfallfamilie untergebracht und sollte nun in eine dauerhafte Unterbringung wechseln. Ein Kennenlern-Termin wurde zügig vereinbart. Da die Rahmenbedingungen passten, fanden alle Beteiligten schnell zu einem Ja. Die Anbahnung konnte nun beginnen.

Die Notfallfamilie wurde mehrmals besucht und die Pädagogin der Familienwohngruppe quartierte sich dort für einige Tage ein. M. hatte dadurch die Möglichkeit, in ihrer vertrauten Umgebung die künftige Bezugsperson näher kennenzulernen und eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Nachdem der Tagesablauf von M., ihre

Gewohnheiten und Eigenheiten der Pädagogin vertraut waren, konnte der Umzug von M. in den Schwarzwald stattfinden. Das Auto war voll mit M.´s Kleidern und ihren Spielsachen.

In der Familienwohngruppe wurde M. liebevoll von den anderen Mädchen aufgenommen. M. ist trotz ihrer bisherigen Biografie ein fröhliches und temperamentvolles Kind, die alle mit ihrem positiven Wesen und ihrer fröhlichen Ausstrahlung ansteckt. So können die großen Mädchen in der Familienwohngruppe durch sie selbst noch einmal so richtig Kind sein. Der vorher so langweilige Spielplatz wird mittlerweile begeistert besucht, und nicht nur das Schaukeln wurde von den Großen wiederentdeckt, sondern auch das Spielen im Sandkasten.

M. wird hoffentlich langfristig in der Familienwohngruppe bleiben und auch weiterhin in Zukunft so lachend und kraftvoll durchs Leben gehen in der fürsorglichen Begleitung der Familienwohngruppe.

 


Sommerfest in der Region Nord

Das Sommerfest der Region Nord fand dieses Jahr am 23.06.2018 auf dem Gelände einer der Familienwohngruppen statt. Vielen Dank an die PädagogInnen, die hier ihre Räumlichkeiten und das weite Gelände zur Verfügung gestellt haben.

Bei idealem Wetter kamen sowohl Kinder und Jugendliche, als auch die betreuenden PädagogInnen zusammen, um sich auszutauschen und ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen.

Nach Kaffee und Kuchen, erkundeten die Kinder hoch zu Ross die nähere Umgebung und beim anschließenden gemeinsamen Grillen war ausreichend Zeit und Raum für anregende Gespräche sowie Spiel und Spaß. Es war ein kurzweiliges, abwechslungsreiches und wunderschönes Fest, das so schnell nicht vergessen wird.

 

 

 

 


Neue Kooperation mit CircAktive – Circus Pimparello

In der neu geschlossenen Kooperation zwischen der h&p Baden-Württemberg gGmbH und dem CircArtive – Haus – Hof – Pimparello werden in diesem Jahr 13 Kinder an einer Zirkus Freizeit teilnehmen.

Die jungen TeilnehmerInnen werden für mindestens einer Woche unter der Anleitung eines geschulten Zirkus Jugendleiters ein besonderes Training für Zirkus Artisten erhalten. Ausgewählte Requisiten und Kostüme, sowie der Einsatz von Zirkusgeräten, ermöglichen am Ende der Freizeit eine erstaunliche und beeindruckende Galaaufführung vor Publikum.

Dabei steht die pädagogische Arbeit im Mittelpunkt, die sozialen Kompetenzen sollen gefördert und gestärkt werden, die jungen Menschen sollen Spaß und positive Erfahrungen erleben dürfen.

Zirkus ist ein Abenteuer voller Fantasie und Leidenschaft. Spielerisch lernen und sich ausprobieren, Gleichgewicht, Dynamik und Spannung zu spüren, gibt ein gutes Körpergefühl und weckt Lust an der Bewegung. Gleichzeitig werden die Motorik und die Ausdauer gefördert.

Jeder hat seine eigene Leistungsgrenze, sein eigenes Tempo und seine eigenen, ganz besonderen Fähigkeiten, das macht jeden jungen Menschen einzigartig.

Wir freuen uns sehr über diese gewonnene Kooperation und sind schon sehr gespannt auf die Zirkusvorstellung der Kinder.


EFA-Tagung der h&p Baden-Württemberg gGmbH

 

unter dem Leitthema „Die pädagogische Verantwortung in den Angeboten in häuslicher Gemeinschaft“

Mit dieser Thematik setzten sich am 17.5.2018 die pädagogischen Fachkräfte der Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und ISE-Betreuungsstellen in ihrer diesjährigen EFA-Tagung auseinander.

Einen Überblick über den status quo bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH durch Herr Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe, verdeutlichte anschaulich die positive Entwicklung des Trägers im zurückliegenden Jahr.

Das zentrale Jahresthema „Die pädagogische Verantwortung“ regte zu einem intensiven Fachdiskurs an, der durch Frau Stamerra, pädagogische Leiterin, anschaulich eingeleitet wurde. Das Kollegium des Fachdienstes erörterte hierzu im Anschluss differenzierte Fragestellungen in workshops, die durch intensive und rege Mitarbeit der betreuenden Fachkräfte einen großen Raum auf der EFA-Tagung einnahmen. Dieser fachliche Austausch wird in weiteren Fachrunden im laufenden Jahr seine Fortsetzung finden.

Ein sehr positives Resümee konnte Herr Haug am Ende der Tagung ziehen. Denn die Form des Angebotes in häusliche Gemeinschaft als familienanaloges Betreuungssetting in der Erziehungshilfe findet immer mehr Zustimmung bei den Fachkräften der belegenden Jugendämter – zumal die Betreuungsdauer der dort betreuten jungen Menschen zeigt, wie tragfähig diese Beziehungsangebote der betreuenden PädagogInnen sind. Der Fachdiskurs nimmt bei der professionellen Ausgestaltung des Angebotes einen wichtigen Raum ein. Die fortlaufende Auseinandersetzung mit wesentlichen pädagogischen Inhalten und Fragen aus der Praxis, sowie mit ergänzenden theoretischen Erkenntnissen dienen nicht nur der Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung, sondern auch der Differenzierung von pädagogischen Profilen in der Betreuungsarbeit. Das große Interesse und Engagement der PädagogInnen, sowie die Intensität der Auseinandersetzung zeigt, wie gut dies gelingen kann.

Eine gesellige Runde mit Zeit zum small-talk, Lachen und Genießen rundete diesen arbeitssamen Tag bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH in schöner und gemütlicher Atmosphäre ab.


Klausur bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH

Im Rahmen einer Klausurtagung fand sich das gesamte Leitungsgremium der h&p Baden-Württemberg Kinder – Jugend- und Familienhilfe gGmbH am 13.03.2018 unter Leitung des Geschäftsführers Herr Haug sowie der pädagogischen Leiterin Frau Stamerra zusammen, um ungestört anstehende Aufgabenstellungen zu benennen und zu systematisieren. In einer offenen, wenngleich arbeitsintensiven Atmosphäre fand ein konstruktiver Austausch statt. Von der Festlegung der Ziele und Grundsatzentscheidungen bis hin zur Analyse von Arbeitsaufgaben: die anstehenden Themen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH standen im Vordergrund und wurden gemeinsam in ungestörter Runde bearbeitet. Herr Haug stellte die Agenda 2020 vor, so dass die Ziele und deren Umsetzung konkretisiert und fassbar wurden. h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- Familienhilfe gGmbH verfolgt die Ziele „Nachhaltigkeit, Effizienz und Exzellenz“ im pädagogischen Bereich der familienanalogen Betreuungsformen. Dies schließt alle Bereiche ein: die kontinuierliche, fachliche Weiterentwicklung, die Qualifizierung der Fachkräfte, das Qualitätsmanagement, die Zufriedenheit mit der Umsetzung des pädagogischen Betreuungsangebotes ebenso wie dessen Etablierung. Frau Stamerra setzte darüber hinaus einen Schwerpunkt im sozialpädagogischen Bereich: die Partizipation und die Beteiligung der jungen Menschen in den Strukturen und Begegnungsforen des Trägers. Damit konnte eine weitere Zielsetzung Form annehmen: die Vernetzung und Verbindung der einzelnen Erziehungsstellen und Familienwohngruppen über den gelebten Alltag hinaus durch die Begegnung der jungen Menschen. Sie gestalten und beleben das Miteinander des Trägers aktiv und formen es darüber hinaus mit ihren Themen und Ansprüchen.

Frau Stamerra blickte am Ende der Tagung auf einen arbeitsreichen und gleichzeitig belebenden Tag zurück: „Im Tagesgeschäft reagieren und agieren wir umsichtig und den Anforderungen entsprechend. Die Möglichkeit, sich zu positionieren und eigene Themen systematisch abzuarbeiten, ist aber im normalen Alltag oft nicht möglich. Dafür fehlt oftmals die Zeit. Daher war die Klausur eine sehr gute Möglichkeit, in die Tiefe zu gehen und gemeinsam die Richtung festzulegen und das Fundament zu stützen.“ Diesem Fazit schloss sich Herr Haug unumwunden an: „Die Ziele geben unserem Vorhaben die Richtung an. Die Umsetzung dessen gelingt durch uns. Dazu benötigen wir das Wissen darüber und darüber hinaus die Gewissheit des Miteinanders und des ineinander Wirkens. Hierzu hat die Klausur einen wesentlichen Rahmen gegeben.“


Intensive Elternberatung: eine zusätzliche Leistung bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH

Intensive Elternberatung: eine zusätzliche Leistung bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH  über das Betreuungsangebot in den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen hinaus.

Die Haltung der Eltern zur Fremdunterbringung ihrer Kinder trägt entscheidend mit dazu bei, wie der junge Mensch mit seiner eigenen Realität aufwachsen kann und wie sich die Umgangskontakte auf seine weitere Entwicklung auswirken. Es ist daher unumstritten, dass die Elternarbeit einen wichtigen Baustein gelingender pädagogischer Arbeit in den stationären Hilfen zur Erziehung darstellt. Hierzu bedarf es jedoch oftmals einer Begleitung der Eltern, die über die notwendige Elternarbeit im sozialpädagogischen Betreuungsangebot hinaus geht.

Elternsein endet nicht mit einer Fremdunterbringung des jungen Menschen. Vor diesem Hintergrund ist es unabdingbar, auch mit den Eltern der zu betreuenden jungen Menschen in einen Prozess zu kommen. Hierbei bleiben die Bedarfe und die Situation der jungen Menschen im Blick: auch die Bedeutung seiner Herkunftsfamilie findet Beachtung im Sinne einer Notwendigkeit für einen gelingenden Hilfeprozess.

Das Modul der Elternberatung eröffnet die Möglichkeit für eine gelingende Kooperation zwischen Herkunftsfamilie und den PädagogInnen. Denn sehr häufig wird – zumindest zu Beginn einer stationären Hilfe zur Erziehung oder in Krisen – eine neutrale Ansprechperson für alle Beteiligten benötigt, die im Sinne eines Clearing-Prozesses außerhalb der alltäglichen pädagogischen Arbeit mit den jungen Menschen und ihren Familien arbeitet. Beratungsanlässe hierfür können vielfältig sein und in Konflikten und / oder Unsicherheiten im Herkunftssystem oder zwischen betreuenden PädagogInnen und Eltern liegen. Anlass kann auch die Vorbereitung einer anstehenden Rückführung des jungen Menschen sein.

Die Zielsetzung wird entsprechend der individuellen Situation erfasst: Das Erarbeiten von gemeinsamen hilfreichen Perspektiven für das Kind, das Schaffen einer gelingenden Kooperationsbasis zwischen Träger und Herkunftsfamilie, aber auch die Sensibilisierung für kongruentes Verhalten der Eltern im Hinblick auf die eigene Lebenssituation und die Perspektive des jungen Menschen ebenso wie die Themen „Loslassen“, „Elternrolle“, „Rollenklärung“, „Verantwortung“ und weitere Aspekte.

Die Elternberatung ist durch systemisch orientiertes Arbeiten geprägt und wird von ausgebildeten Fachkräften außerhalb des Betreuungsangebotes durchgeführt. Fundament ist eine wertschätzende, akzeptierende und allparteiliche Haltung der beratenden Fachkraft.

Die Elternberatung kann als zusätzliches Modul angeboten werden seitens h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH.


Rainer Haug in den Senat berufen

Rainer Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe, wurde im Berliner Haus der Bundespressekonferenz in den Senat der Wirtschaft Deutschland berufen.

Der Senat, der sich aus Persönlichkeiten der Gesellschaft, der Wissenschaft und der Wirtschaft zusammensetzt, übernimmt eine gemeinwohlorientierte Verantwortung gegenüber dem Staat und der Gesellschaft. Die Zielsetzung des Senats besteht u.a. in der Förderung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, sowie der Förderung von Ethik, Corporate Social Responsibility, Corporate Governance und Compliance in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Die Senatoren und Senatorinnen verstehen sich als Botschafter des Senats, die im ständigen Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien die gemeinwohlorientierten Ziele des Senats umsetzen. Die Ehrensenatoren Prof. Günther Verheugen, Prof. Klaus Töpfer und Jean-Claude Juncker sind neben vielen anderen Experten wichtige Impulsgeber.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der haug&partner unternehmensgruppe gratulieren Herrn Haug zu seiner Berufung.


Das Leben ist manchmal doch ein Ponyhof

Das Leben ist manchmal doch ein Ponyhof

Aus einer verrückten Idee kann manchmal auch tierischer Ernst werden. So war es in diesem Fall in der Erziehungsstelle Hardheim: spontan entstand dort die Idee, zu den beiden Kamerunschafen noch zwei kleine Minishettys zu gesellen. Denn es wäre doch für die beiden Kinder der Erziehungsstelle schön, sich um zwei kleine Ponys kümmern zu können. Da die Erziehungsstellenleiterin ausgebildet ist im „heilpädagogischen Begleiten mit dem Pferd“ kann sie dies fachkundig unterstützen.

Dieser spontanen Idee folgte recht schnell eine kleine Reise durch´s Ländchen, um zwei Ponys für die Kinder zu kaufen. Das erste Kennenlernen der beiden Ponys und spazieren führen, blieb dann auch nicht folgenlos:  die Chemie stimmte sofort, die Ponys sind „Herzensbrecher“ und die Kinder waren begeistert. Daher wurden sie „schwupps“ ganz schnell im Hänger verladen und auf der Rückfahrt war die Freude darüber riesig.

Nun kann es losgehen mit der Reittherapie und den damit verbundenen Erfahrungen der Kinder: dem Nachnähren, der Förderung der Körperspannung, dem Koordinationstraining, dem Üben des Gleichgewichtssinnes, der Förderung sozialer Kompetenzen, der Stärkung des Selbstbewusstseins, Verantwortung übernehmen…. Und das alles mit viel Spaß und Freude für die beiden Kinder durch das Beisammensein mit den beiden Minishettys.

Das bringt etwas mehr „Mist“ und etwas mehr Arbeit in den Alltag: aber wer weiß, was sich daraus noch so alles entwickeln kann.


Aktion „Frohe Herzen“

Aktion „Frohe Herzen“

Gemeinsam mit der Aktion „Frohe Herzen“ und dem Kinderschutzbund Baden-Baden Rastatt e.V., konnten wir den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen in der Region Baden-Württemberg West einen spannenden Tag im Europapark Rust ermöglichen. Am 29. November besuchten die Familien den winterlich geschmückten Europapark, wo sie rund 2.500 Tannenbäume aus der Region mit 10.000 glitzernden Christbaumkugeln und über einer Million strahlender Lämpchen bewundern konnten. Die Kinder vergnügten sich bei gemächlichen Schlittenfahrten oder in der schwindelerregenden Fahrt mit der Achterbahn gen Sternenhimmel. Auf dem Weihnachtsmarkt konnte man bei gebrannten Mandeln, Kakao und Punsch verweilen, während die Kinder alte Handwerkskunst in Zelten hautnah miterleben durften. Für Kältemuffel gab‘s die Otto Waalkes Ottifanten-Galerie, ein Spaß für die ganze Familie. Der Besuch im Europapark ließ ein erfolgreiches Jahr mit geselligem Beisammensein fröhlich ausklingen.


Familienwochenende im Schwarzwald

Familienwochenende im Schwarzwald
Das „Sommerfest“ unserer Familien wurde in diesem Jahr auf ein ganzes Herbstwochenende ausgedehnt. Viel Zeit für gemeinsame Aktivitäten und Zeit für Gespräche. Ziel und Bleibe war das Haus des Freizeitwerkes Karlsruhe in der Nähe von Bühl im Schwarzwald, der seinem Namen in dieser Jahreszeit alle Ehre machte.
Es wurde gemeinsam gekocht, geplaudert und gespielt. Abends haben alle ein großes Lagerfeuer entzündet und dessen Wärme und Atmosphäre genossen. Tagsüber haben sich die Familien, je nach Alter der Kinder Ausflugsziele zu den Attraktionen der Gegend ausgesucht: die Sommerrodelbahn am Mehliskopf, Wanderung auf dem Lotharpfad, die Schwarzwaldhochstraße oder auch einfach Shopping in der nächstgelegenen Stadt.
Es war ein kurzweiliges, abwechslungsreiches und wunderschönes Wochenende, das so schnell nicht vergessen ist.


Ein erweitertes Angebot bei h&p Baden-Württemberg gGmbH: Sozialpädagogische Sonderpflegefamilien nach §33 SGB VIII

h&p Kinder -, Jugend und Familienhilfe gGmbH Baden-Württemberg hat zum September 2017 sein Angebotsspektrum um die Sozialpädagogische Sonderpflegefamilien nach §33 Abs. 2 SGB VIII erweitert.

Bei diesem neuen Angebot handelt es sich um sehr kompetente und erfahrene Menschen, die diese Tätigkeit bereits kennengerlernt haben.
Die sozialpädagogische Sonderpflegestelle ist bestimmt für Kinder und Jugendliche, deren Erziehung, Entwicklung und Förderung in ihrer eigenen Familie vorübergehend oder dauerhaft nicht ausreichend gewährleistet ist und für die andere Hilfen zur Erziehung nicht geeignet sind. Sie ist auch für Kinder und Jugendliche mit einem erweiterten Förderbedarf geeignet.
Der Träger begleitet die in der sozialpädagogischen Sonderpflegefamilie tätigen Menschen eng und intensiv.
Es ist ein weiteres Angebot, das sehr umsichtig gestaltet wird und in befürwortender Kooperation mit den örtlich zuständigen Jugendämtern umgesetzt wird.


Eröffnung eines Regionalbüros in Bad Rappenau

Zum 01.04.2017 hat h&p Baden-Württemberg in der Region Nord ein Regionalbüro in Bad Rappenau bezogen. Die hellen und offenen Räumlichkeiten liegen zentral und dennoch direkt in Bahnhofsnähe und am weitläufigen Stadtpark. Ein schöner Kinderspielplatz bietet vielerlei Möglichkeiten. Dies schafft ideale Voraussetzungen für eine vielseitige Nutzung des Regionalbüros als Besprechungsraum für Hilfeplanungen, Sitzungsraum für regionale Vernetzungstreffen, aber auch als Räumlichkeit für Elternkontakte und vieles mehr.


EFA-Tagung bei h&p Baden Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH unter dem Motto: „Synergie und Vernetzung“

Am 11. Mai fand die EFA-Tagung der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH statt.
Herr Haug, Geschäftsführer, gab einen Überblick über die Entwicklungen innerhalb der haug&partner unternehmungsgruppe und der Schwesterunternehmen. Herausgehoben war der Blick auf die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH. Das rege Interesse und der konstruktive Austausch der anwesenden PädagogInnen hat aufgezeigt, wie gut es gelingt, in vertrauter Atmosphäre intensiv miteinander zu arbeiten.
Ein wesentliches Ziel der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist die verwirklichte und gestaltete „Synergie und Vernetzung“ innerhalb h&p Baden-Württemberg Kinder, Jugend- und Familienhilfe gGmbH:
Synergien in der haug&partner unternehmensgruppe
Das intensive und transparente Zusammenwirken der einzelnen Gesellschaften lässt ein breitgefächertes Angebot in der Kinder- und Jugendhilfe entstehen, das für junge Menschen ein passgenaues Betreuungssetting ermöglicht und vorhält.
Synergien in h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH
Beispielhaft sei genannt: das Zusammenwirken unter den betreuenden Pädagogen, die dadurch gemeinsame, organisierte und verbesserte Entwicklungsräume schaffen können, die Bündelung und Professionalisierung der Kompetenzen und Ressourcen, sowie die erlebbaren Entlastungsmöglichkeiten innerhalb des Netzwerkes.
Sehr erfreulich war die hohe Bereitschaft der PädagogInnen der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen zur Offenheit und zur Begegnung mit den Kolleginnen und Kollegen.
Frau Stamerra, pädagogische Leiterin, konnte mit ihrem Team der Regionalleitungen ein positives Resümee über die Inhalte und den Verlauf des Tages ziehen.
Die Tagung endete in einer stimmigen Atmosphäre, die neben wertvollen Aspekten für die sozialpädagogische Praxis auch dem fröhlichen Miteinander Raum gab.