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IHRE SPENDE

Digitale Welt: Kinderschutz und Kinderrechte bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention 1989 hat sich die Lebenswelt von Kindern vielseitig verändert. Die Digitalisierung nimmt immer mehr an Bedeutung sowie an Ausmaß zu: stetig entwickeln sich Angebote (Inhalte, Programme und Dienstleistungen) kommerzieller, öffentlicher und anderer Anbieter in digitaler Form. Darunter fallen Computer- und digital vernetzte Technologien und Dienstleistungen, das Internet, das World Wide Web, mobile Endgeräte, Netzwerke, Online, Apps, Soziale Medien, elektronische Datenbanken, Big Data, das Medienumfeld, Online-Spiele, und weitere (technische) Entwicklungen, die Zugänge für die digitale Lebenswelt ermöglichen.

Junge Menschen haben im Hinblick auf die Digitalisierung der Lebenswelt Rechte, die ihnen die Teilhabe daran ermöglichen: Zugang, Meinungs- und Informationsfreiheit, Versammlung und Vereinigung, Teilhabe und Spiel, Privatsphäre und Datenschutz, Bildung und Medienkompetenz sowie Schutz und Sicherheit – unter Berücksichtigung internationaler Menschenrechtsabkommen, wie der UN-Kinderrechtskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Recht auf Zugang

Jedes Kind hat das Recht auf einen uneingeschränkten und gleichberechtigten Zugang zur digitalen Welt. (UN-KRK Art. 17)

Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit

Jedes Kind hat das Recht auf freie Meinungsäußerung – sowohl online als auch offline. (UN-KRK Art. 13)

Recht auf Versammlung und Vereinigung, Teilhabe und Spiel

Kinder haben das Recht, sich frei mit anderen zusammenzuschließen und sich friedlich zu versammeln. (UN-KRK Art. 15)

Recht auf Privatsphäre und Datenschutz

Kein Kind darf willkürlichen oder rechtswidrigen Eingriffen in sein Privatleben oder rechtswidrigen Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden, dies gilt auch im digitalen Raum. (UN-KRK Art. 16)

Das Kind hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen Eingriffe, Beeinträchtigungen oder Verletzungen dieser Rechte. (UN-KRK Art. 16)

Recht auf Bildung und Medienkompetenz

Jedes Kind hat Anspruch auf Zugang zum Bildungssystem. Dieser muss diskriminierungsfrei und chancengleich gestaltet sein. (UN-KRK Art. 28)

Recht auf Schutz und Sicherheit

Kinder müssen in allen Lebensbereichen vor jeglicher Form von Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung und schlechter Behandlung geschützt werden, dies gilt online und offline. Neben Richtlinien und Gesetzen, die dem Schutz von Kindern dienen, müssen entsprechende technische Vorkehrungen implementiert und gleichzeitig Kinder zum Selbstschutz in der digitalen Welt befähigt werden (UN-KRK Art. 3).

Die digitale Teilhabe der jungen Menschen ist für die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH von hoher Bedeutung. Aber das Netz ist nicht kindersicher. Daher liegt ein Schwerpunkt von h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH auf dem Kinderschutz in der digitalen Welt. Dies bedeutet vorrangig die digitalen Kompetenzen der jungen Menschen und vorrangig der Pädagog*innen zu erweitern. Denn wenn die digitale Teilhabe ernst genommen wird, dann muss jungen Menschen eine sichere Umgebung geboten werden, in der sie ihrem Alter entsprechende Kompetenzen erwerben können, die sie brauchen, um sich sicher im Netz und in einer veränderten Medienwelt bewegen zu können. Dieser Verantwortung stellt sich der Träger h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH im Jahr 2021 mit seinem Schwerpunktthema „Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“, indem er vorrangig die Weiterentwicklung der individuellen, digitalen Kompetenzen in den Fokus nimmt: bei den jungen Menschen ebenso wie bei den pädagogischen Fachkräften.

h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH


Gemeinsam für Nepal – finanzielle Unterstützung seitens der h&p Baden-Württemberg gGmbH für die Govinda e.V.

Seit diesem Jahr unterstützen die albakademie GmbH, die h&p Baden-Württemberg gGmbH, die h&p Reinland-Pfalz/Hessen gGmbH, die h&p Sachsen gGmbH und die conneXX GmbH das Projekt „Girls Hostel“ der Govinda e.V. in Kalikatar, Nepal mit der Übernahme der jährlichen Gesamtkosen von 14.000 Euro.

1998 wurde die Govinda e. V. von fünf Krankenpfleger*innen aus Aalen gegründet. Ziel der Gründer*innen war es, ein Waisenhaus in Nepal aufzubauen, welches 15 Kinder beherbergen kann. Bis heute haben sich aus diesem Anfangsziel insgesamt neun Projekte entwickelt: Mittlerweile gibt es neben 700 Mitglieder und Paten, viele junge aktive Mitglieder in den Aktionskreisen in Deutschland und der Schweiz. Bisher unterstützt Govinda e.V. etwa 8000 Menschen in unterschiedlichen Projekten und beschäftigen 80 nepalesische Angestellte. Die Projekte sollen die Menschen befähigen, selbstständige, mündige und kritische Bürger*innen der nepalesischen Gesellschaft zu sein, sich in ihr integriert zu wissen und sie aktiv mitzugestalten. Dafür hat Govinda e.V. bereits mehrere Schulen gebaut, ein Ausbildungszentrum installiert und ein innovatives Reintegrationsprogramm gestartet.

Darüber hinaus wurde 2014 die Shangri-La Development Association (SDA) als nepalesischer Partnerverein von Govinda e.V. gegründet. Diese führt ehemalige Kinder des Waisenhauses nach ihrer Ausbildung bzw. ihrem Studium an Tätigkeiten als Entwicklungsmitarbeiter im eigenen Land heran.

Das Projekt „Girls Hotel“ ist ein Bildungshaus, in welchem derzeit 15 Mädchen leben. Durch das Leben in dem Haus wird den Mädchen ein täglicher Schulbesuch in der im Dorf vorhandenen Schule ermöglicht. Von ihren eigentlichen Heimatdort liegt die Schule bis zu drei Stunden Laufdistanz entfernt, sodass den Mädchen dort kein Schulbesuch möglich wäre. In dem Bildungshaus werden den Mädchen auch weitere Ausbildungs- und Schulungsmöglichkeiten z.B. im landwirtschaftlichen Bereich geboten.

Die h&p Baden-Württemberg gGmbH, die h&p Reinland-Pfalz/Hessen gGmbH, die h&p Sachsen gGmbH, die conneXX GmbH und die albakademie GmbH freuen sich, Govinda e.V. in diesem tollen Projekt unterstützen zu können!


Im Mittelpunkt bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH: best interests of the child

Im Mittelpunkt bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH: best interests of the child

 

Die Berücksichtigung des Kindeswohls (best interests of the child) aus Artikel 3 Absatz 1 UN-KRK ist verbunden mit dem Recht auf Beteiligung des jungen Menschen aus Artikel 12 UN-KRK. Es muss ein Zusammenspiel beider Aspekte vorhanden sein, um die Interessen und Positionen der jungen Menschen wahrzunehmen, anzuerkennen und damit stets ihr Wohl im Blick zu haben und nicht außer Acht zu lassen. Es ist das Recht von jungen Menschen, aktiv in Entscheidungen, die sie selbst betreffen, eingebunden zu werden und den eigenen Willen und die eigenen Wünsche zu äußern. Das Kindeswohl kann grundsätzlich nicht ohne oder gegen den Willen des Kindes ermittelt werden. Dies meint nicht, dass dem Willen des jungen Menschen bei der Ermittlung und Bestimmung des Kindeswohls stets entsprochen werden muss. Aber jeder junge Mensch hat nach Artikel 12 UN-KRK das Recht gehört und berücksichtigt zu werden.

Damit verbunden ist die Anforderung, alle erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen, so dass es dem jungen Menschen möglich ist, seine Interessen und Meinungen bestmöglich zu äußern.

Bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH wird dieses Recht der jungen Menschen in den familienanalogen Betreuungssetting stets geachtet und umgesetzt. Hierbei finden folgende Grundsätze ihre Umsetzung:

  • Die jungen Menschen werden transparent von den begleitenden Pädagog*innen im Alltag unterstützt. Sie werden stets über ihre Belange informiert.
  • Die Meinungsäußerung der jungen Menschen ist auf einer freiwilligen Basis verankert. Es besteht keine Pflicht für sie, ihre Meinungen zu äußern;
  • Den jungen Menschen und ihrer Meinung wird respektvoll begegnet – denn die Meinungen von jungen Menschen werden geachtet;
  • Die Meinung und Anliegen der jungen Menschen werden als bedeutsam für ihre Persönlichkeitsentwicklung anerkannt;
  • Den jungen Menschen wird wertschätzend begegnet; sie erhalten altersgemäße Freiräume der Beteiligung;
  • Den jungen Menschen wird inklusiv begegnet, damit alle ihr Recht auf Partizipation ohne Diskriminierung ausüben können;
  • Die jungen Menschen erhalten Unterstützung durch Bildungsmaßnahmen;
  • Die jungen Menschen erhalten Schutz und eine sensible Unterstützung, um mit dem Risiko, das mit den freien Meinungsäußerungen einhergehen kann, Umgang zu erlernen; die jungen Menschen erhalten hierzu fördernde Rückmeldung und Monitoring durch die begleitenden Pädagog*innen.

 

Bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH ist das Kindeswohl stets der vorrangige Gesichtspunkt, der zu berücksichtigen ist. Damit ist nicht allein der Kinderschutz gemeint, sondern alle Handlungen, die einen jungen Menschen betreffen. Auch für die jungen Menschen unserer Gesellschaft gilt, was Joachim Gauck formuliert hat: Der Meinungsstreit ist keine Störung des Zusammenlebens, sondern Teil der Demokratie. In diesem Sinne finden die jungen Menschen bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH stets Gehör und werden in ihren Anliegen stets aktiv beteiligt.

 


Ein stabiles und Sicherheit bietendes Betreuungsangebot auch in diesen herausfordernden Zeiten

Der Umgang mit der Corona-Krise stellt alle Beteiligten der Kinder- und Jugendhilfe vor sehr große Herausforderungen. Vor allem trifft es auch die jungen Menschen, die aufgrund von Einschränkungen in ihren gewohnten Tagesstrukturen und Abläufen eingeschränkt sind. Der Alltag hinsichtlich des Bildungsbereiches ist geprägt durch Homeschooling und zuhause bleiben. Dadurch fallen wichtige Sozialkontakte mit Gleichaltrigen und auch mit Bezugspersonen außerhalb des familiären Rahmens weg. Ebenso ist der Freizeitbereich betroffen, da es nicht möglich ist, vielen Tätigkeiten nachzugehen und auch die Anzahl der Interaktionspartner*innen eingeschränkt ist.

Für die Kinder- und Jugendhilfe und die dort tätigen Pädagog*innen stellt diese Situation eine immense Herausforderung dar. Flexibel und umsichtig müssen sie diese Situation auffangen und ein solides Betreuungsangebot gestalten. Neben dem Betreuungsauftrag muss nun die Situation des Homeschoolings und der Ausgleich im Freizeitbereich aufgefangen und gewährleistet werden, um die jungen Menschen weiterhin förderlich zu begleiten.

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH bietet aufgrund ihrer Hilfemaßnahmen, den familienanalogen Betreuungsstellen, ein stabiles und Sicherheit bietendes Betreuungsangebot. Dieses hat sich für die jungen Menschen sowie deren Familien in der zurückliegenden Coronakrise als tragfähig, verantwortungsvoll und flexibel bewährt. Es bietet auch weiterhin, das was in einer solch herausfordernden Zeit notwendig ist: verlässliche Betreuungsangebote für junge Menschen.

Es grüßt Sie,
h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

 


Ein Blick in das Jahr 2020: Der neue Jahresbericht der haug&partner unternehmensgruppe

Auch in der haug&partner unternehmengruppe war das Jahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die (pädagogische) Arbeit ihrer Einzelunternehmen. Im Zusammenhang mit den damit verbundenen Herausforderungen hätte das Jahresthema der Unternehmensgruppe „Werte“ im Vorfeld nicht treffender ausgewählt werden können.

Im vorliegenden Jahresbericht 2020 möchte die haug&partner unternehmensgruppe und ihre Einzelunternehmen Sie gerne über die Aktivitäten, Veränderungen und Entwicklungen des vergangenen Jahres informieren und einen umfangreichen Einblick in ihre Arbeit geben.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die schöne und zuverlässige Zusammenarbeit in dem vergangenen, herausfordernden Jahr und blicken zuversichtlich auf das Jahr 2021.

Den Jahresbericht finden Sie auf der Homepage der haug&partner unternehmensgruppe oder hier direkt zum downloaden: Jahresbericht_2020_haugpartner-unternehmensgruppe.pdf (49 Downloads)


Ein interessanter Ausblick ins kommende Jahr bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH

Mit vielerlei interessanten und neuen Angeboten bietet die h&p Baden-Württemberg den Pädagog*innen sowie den jungen Menschen der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen ein abwechslungsreiches und anregendes Jahresprogramm. Herr Joshua Haug, neuer Geschäftsführer der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH blickt erwartungsvoll in das kommende Jahr: „Auch wenn in den nächsten Monaten die Pandemie noch viele Herausforderungen an uns alle stellen wird, so darf man auch mit freudiger Neugier ins neue Jahr blicken. Schon Antoine de Saint-Exupery sagte: Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen. In diesem Sinne wollen wir das neue Jahr gestalten.“ Daher läuft die Planung für die kommende Zeitt bereits auf Hochtouren: Es wird einige interessante Neuerungen geben ebenso wie die Fortführung von bereits Bewährtem. Zum einen werden im Bereich der Erlebnispädagogik für die jungen Menschen verschiedene, interessante Events angeboten, die nicht nur viel Spaß und Freude bereithalten, sondern auch Möglichkeiten der Kenntniserweiterung. Der beliebte Zirkus Pimperenello mit seinem lebendigen Programm wird erneut ein vielfältiges Freizeitangebot anbieten. Darüber hinaus wird es sowohl für die jungen Menschen als auch für die Pädagog*innen abwechslungsreiche Kurse und Freizeiten geben, die auch die Möglichkeit der Weiterbildung bereithalten.

Das Jahresthema „Digitalisierung, Chancen und Herausforderungen“ wird durch verschiedene Tagungen und digitale Zusammenkünfte in unterschiedlichen Facetten bearbeitet werden. Neben rechtlichen Aspekten wird die Kompetenzerweiterung einen großen Raum einnehmen. Im Besonderen wird dieses Jahresthema auch die Beteiligung der jungen Menschen beim Träger h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH noch weiter erhöhen. Projekte wie gemeinsame digitale Aktionen (gemeinsam Musizieren, ein digitaler Adventskalender), eine Jugendakademie und verschiedene Angebote an die jungen Menschen (ein Jahresglücksglas, Lebensordner, Schmetterlingszüchten, uvm) versprechen Interessantes und Neues im kommenden Jahr.


Geschäftsführungswechsel bei der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass Herr Joshua Haug ab dem 01.Januar 2021 die Funktion des Geschäftsführers der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH übernehmen wird. Herr Joshua Haug löst damit die bisherige Geschäftsführerin Frau Johanna Klebl-Haug ab, die die h&p Baden-Württemberg gGmbH souverän und besonnen durch die Ereignisse und Herausforderungen des Jahres 2020 geführt hat. Frau Johanna Klebl-Haug wird weiterhin in ihrer Funktion als stellvertretende Gesamtleiterin der haug&partner unternehmensgruppe den Träger eng begleiten und unterstützen.

Herr Joshua Haug verfügt über Kompetenzen im Bereich Sozialpädagogik (B.A. Sozialmanagement) und Betriebswirtschaft (geprüfter Betriebswirt IHK). Als Assistenz der Geschäftsführung stand Herr Joshua Haug der Geschäftsführerin bereits im Jahr 2020 mit seiner mehrjährigen Leitungserfahrung unterstützend zur Seite, wodurch der Übergang sicher und nachhaltig gestaltet werden konnte.

Die haug&partner unternehemnsgruppe gratuliert Herrn Joshua Haug recht herzlich zu seiner Ernennung


Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute, Glück und vor allem Gesundheit für das Neue Jahr 2021

… wünscht Ihnen die h&p Baden-Württtemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH war es ein herausforderndes und ereignisreiches Jahr. Für die Unterstützung und Begleitung möchte sich die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH bei allen Pädagog*innen und ihren Familien herzlich bedanken. Denn nur durch ihr Engagement und ihren Einsatz konnte dies so gut gelingen. Es war in diesem Jahr besonders überwältigend zu erfahren, wie verantwortungsvoll das Wirken der Pädagog*innen im Alltag ist – trotz äußerer, belastender Geschehnisse wie die Pandemie. Ihr Versprechen, den jungen Menschen, die sie in ihrem häuslichen Umfeld aufgenommen haben, um einen sicheren Ort zu bieten, stand und steht auch in dieser Zeit verlässlich. Die Verschiedenheit der Menschen, die dies schaffen, mitgestalten und beteiligt sind, ist faszinierend. Für ihr Engagement, ihre Zuverlässigkeit und ihr pädagogisches Wirken ein großer Dank. Der Dank gilt auch den Familien, die dies mit begleiten.

Ebenso gilt der Dank den unterstützenden Begleiter*innen im Landesjugendamt, den Jugendämtern und allen Beteiligten, die in diesem Jahr unterstützend zur Seite standen.

Viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit wünscht die h&p Baden-Württemberg gGmbH


Ein Blick in die Vielfalt der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH hat sich als Teil der haug&partner unternehmensgruppe im Jahr 2020 mit den Werten auseinandergesetzt, die ihr als Träger in seiner täglichen Arbeit zugrunde liegen. Allem voran stand die Überlegung, dass es sicherlich nicht genügt, Werte nur plakativ zu benennen. Es geht vor allem darum, miteinander zu sprechen und daran zu arbeiten, welche Werte und Haltungen unser Handeln und unser Wirken prägen und welche sie in der Gegenwart und in der Zukunft leiten sollen. Hierzu fanden in diesem Jahr zahlreiche Gespräche, einige Veranstaltungen und ebenso verschiedene Veröffentlichungen statt.

Über die eigenen Werte und Haltungen wurde aber nicht nur zwischen den Erwachsenen und den Pädagog*innen gesprochen. Denn vor allem im täglichen Miteinander und im gemeinsamen Leben in den Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Sozialpädagogischen Sonderpflegestellen finden die Auseinandersetzungen mit den eigenen Werten und den Werten der Anderen tagtäglich statt. Abgebildet ist dies nun in einem  Wertebuch, das einen Einblick gibt in die Werte, Vorstellungen und Haltungen der jungen Menschen und ihren Wegbegleitern, die in den Erziehungsstellen, Familienwohngruppen, ISE-Betreuungsstellen und Sozialpädagogischen Sonderpflegestellen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gemeinsam leben.

Es sind sehr beeindruckende Texte, Kunstwerke, Bilder und Darstellungen, die sich hier wiederfinden. Manche von ihnen wurden über einen sehr langen Zeitraum geschaffen und gestaltet; einige von ihnen halten in Form von Momentaufnahmen wesentliche Gedanken und Wertehaltungen fest, die wichtig für die eigene Lebensgestaltung sind. Die Werke zeigen Augenblicke aus dem Alltag oder sie halten Wünsche und Vorstellungen fest, die für die eigene Lebensplanung erreicht werden sollen. Es ist eine große Bandbreite an persönlichen Wertmaßstäben, Wertvorstellungen, persönlichen aber auch beruflichen Haltungen, die eindrucksvoll aufzeigt, was für die jungen Menschen und ihre Wegbegleiter*innen bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend und Familienhilfe gGmbH das gemeinsame Leben und die Zukunftsplanung prägt.

Bei allen wird deutlich, was bereits Wilhelm von Humboldt festgehalten hat:

Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“

Auf Wertefragen gibt es keine einfachen Antworten. Gerade darum ist es notwendig, solche Fragen zu stellen und im Miteinander darüber zu sprechen. Werte gehen uns alle an: ob jung oder alt. Sie betreffen unser privates Leben, unser berufliches Leben und unsere Zukunftsgestaltung.

Aus diesem Grund gehört die Debatte über Werte in unseren Alltag. Dies ist nicht nur in diesem Jahr bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH gelungen, wie das Wertebuch so eindrucksvoll zeigt. Das gemeinsame Gespräch über Werte wird weiterhin seine Fortsetzung finden.


Die aktuelle Corona-Situation und ihre Auswirkungen

Die Corona-Pandemie hat uns alle nun wieder mit großen Schritten erreicht. Die aktuelle Situation schafft Unsicherheit und auch Sorge für die kommende Zeit.

Für die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH heißt dies, dass die gesetzlichen Vorgaben beachtet und umgesetzt werden. Eine soziale Isolation, wie sie im Frühjahr umgesetzt wurde, ist im Moment noch nicht vorgegeben. Aber ein sehr achtsamer Umgang mit Sozialkontakten und Besuchen muss gewährleistet werden. In der jetzigen Situation ist hier eine Einschränkung notwendig, um den Gesundheitsschutz für alle zu erhalten. Persönliche Kontakte müssen auf das nötige Maß reduziert werden.

Die Vorgaben der Landesregierung und des Landesjugendamtes sind leitend:  es ist wieder notwendig, die soziale Distanz vermehrt einzuhalten und Kontakte auf deren Notwendigkeit zu prüfen. Es gilt, die Gesundheit aller weiterhin im Fokus zu behalten. Die h&p Baden-Württemberg gGmbH ist sich bewusst, dass alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Daher gilt es: Alle persönlichen Kontakte sind auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gute Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Die Fachdienste sind persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Aber jeder Termin wird geprüft, ob er möglich ist unter den gegebenen Umständen. Alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, Kontakte möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, Lüften der Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig.

Das Anliegen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebieten hohe Vorsicht und Umsicht.


Fabians Projekt – „One Planet – All Children“

Eine demokratische Gesellschaft, die von Offenheit und Vielfalt geprägt ist, ist darauf angewiesen, dass ihre Mitglieder über Kompetenzen verfügen, die sie dazu befähigen mit der Vielfalt an Wertorientierungen und Lebensstilen umzugehen und die Grundwerte des friedlichen Miteinanders anzuerkennen. Für die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH bedeutet das, diese Rechte der jungen Menschen uneingeschränkt in ihren pädagogischen Leitlinien und Zielsetzungen umzusetzen: Alle junge Menschen haben ein Recht auf Erziehung und somit ein Recht auf Veränderung durch ihre Persönlichkeitsentwicklung und der Stärkung ihrer Selbstkompetenzen. In diesem Sinne stützt die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH die zu betreuenden jungen Menschen in ihrer Entwicklung zu einer gemeinschaftsfähigen und eigenverantwortlichen Persönlichkeit. Hierzu ist Werteerziehung und Wertebildung von sehr hoher Bedeutung: Die zu betreuenden jungen Menschen werden darin unterstützt, Werthaltungen zu entwickeln, Wertekompetenz zu erwerben und wertorientiert zu handeln. In der Region West wurde unter der Begleitung des Fachdienstes Frau von Reventlow wurde dieser Anspruch in Form eines besonderen Projektes angeleitet und umgesetzt. Einige junge Menschen sowie einige Erwachsene beteiligten sich an dem Projekt „One Planet – All Children“. Das 2GETHERLAND ist ein Camp für faire Chancen und gegen soziale Ungleichheit. Es ermöglicht den direkten Austausch mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen, zu deren Problemen, Fragestellungen und Lösungsvorschlägen. Zugleich steht das Camp für individuelles Empowerment und für Unterstützung der Teilnehmenden aller Altersgruppen. 2GETHERLAND Germany wird alle zwei Jahre durchgeführt. Die Camps setzen neue Impulse für faire Chancen in Bildungsinstitutionen, Jugendhilfe, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Es hat sich gelohnt – wie der Bericht von Fabian zeigt:

Im Oktober 2019 wurde ich, zusammen mit einer erwachsenen Begleitperson meiner Wahl, zu einer Veranstaltung von „2GETHERLAND“ eingeladen. Folgende Fragestellungen galt es zu bearbeiten.

  • Was brauchen junge Menschen, um gut leben zu können?
  • Was können wir tun, dass alle Kinder und Jugendliche die gleichen fairen Chancen erhalten?
  • Wie können Kinder und Jugendliche und mitwirken?
  • Wie können alle Generationen gemeinsam die besten Lösungen finden, wenn es um gutes Aufwachsen geht?

„2GETHERLAND“ ist ein Zusammenschluss von folgenden Trägervereinen und Stiftungen: Bertelsmann Stiftung, Breuninger Stiftung, KinderRechtsForum, Hochschule Osnabrück, Deutscher Kinderschutzbund, Netzwerk zum Umsetzen der UN-Kinderrechtskonvention, Robert Bosch Stiftung, SOS Kinderdorf. Im Januar 2020 entwickelte ich zusammen mit meinem Betreuer das Projekt „One Planet – all children“. Innerhalb dieses Projektes beschäftigen mich zwei Themen:

 

Das erste Thema ist die finanzielle Mitverantwortung von Erziehungsstellenkindern:

Die geforderte finanzielle Mitverantwortung von jungen Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe, die mit ihrem verdienten Geld, solange sie z.B. in einer Erziehungsstelle oder Wohngruppe leben, sich an den Platzierungskosten zu 75 % mit ihrem Lohn zu beteiligen. Es wird auch bei den Sorgeberechtigten das Kindergeld für die Platzierungskosten einbehalten. Das kann von uns jungen Menschen dahingehend gedeutet werden, dass wir dies als ungerecht empfinden. Denn wir sind bereits durch die nicht erbrachte Erziehungsleistung der Eltern im Nachteil, und können diese Regelung als nachteilig anderen Kindern gegenüber empfinden.

Kinder in der Kinder- und Jugendhilfe kommen in der Regel aus armen Haushalten: 57 % stammen aus Haushalten von alleinerziehenden Elternteilen und Sozialhilfeempfänger*innen. Wir benötigen insbesondere die Unterstützung von Erwachsenen, um die finanzielle Regulierung unseres Lebens erlernen zu können. Dazu werden wir jedoch nicht ermächtigt, wenn wir mit den restlichen 25 % unserer Einnahmen haushalten müssen. Wir können weder etwas ansparen, um z.B. die Kaution für eine spätere Wohnung zu stellen, wenn wir in die Selbstständigkeit gehen, oder um den Erwerb eines Führerscheines aus eigener Tasche zu finanzieren. Schon durch diese Tatsachen sind wir dann z.B. später auf dem Arbeitsmarkt unter Umständen weniger attraktiv für die Arbeitgeber als andere Jugendliche.

Das ist nicht fair! Unser Potential als zukünftige Steuerzahler wird nicht gesehen und erfährt auch keine Wertschätzung, weil man schon im Vorfeld uns eine Zukunft innerhalb der Gesellschaft schwer macht.

Als Kinder wollen wir das Recht zugestanden bekommen, unseren Beitrag im Erwachsenenleben auch als Steuerzahler zu gestalten, und so auch als ordentliche Mitglieder unserer Gesellschaft, Dazugehörigkeit zu erfahren. Teilhabepakete sind für den Augenblick nur eine Erleichterung.

Ziel unserer Platzierung sollte es sein, auch eine pädagogische Nachhaltigkeit in der späteren finanziellen Gestaltung unseres Lebens erlernen zu dürfen. Dies geschieht leider noch nicht in ausreichendem Maße, wie ich bereits ausgeführt habe. Aus diesem Mangel heraus erfahren wir immer noch eine Stigmatisierung innerhalb der Gesellschaft, die so nicht sein müsste, wenn wir mit diesem Bedürfnis ernst genommen werden würden.

Wir fordern deswegen eine nachhaltige pädagogische Erziehung, die uns mit unserem Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit in allen Punkten ernst nimmt. Damit sollen wir für unserem Erwachsenenleben befähigt werden, finanzielle Selbstverantwortung in allen Lebensbereichen zu übernehmen und mit ausreichenden finanziellen Mitteln aus eigener Arbeit, unser zukünftiges Erwachsenenleben selbstständig gestalten zu können.

 

Das zweite Thema ist die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz:

Bis heute ist es nicht gelungen, die Kinderrechte ins deutsche Grundgesetz aufzunehmen. Wir Kinder werden im Grundgesetz immer noch als „Objekte unserer Eltern“ geführt.

Wenn Kinder Gewalterfahrungen innerhalb ihrer Herkunftsfamilie erleiden und/oder sexuell ausgebeutet werden, dann hat dies einen direkten Bezug gerade zu dieser Tatsache, dass wir Kinder lediglich als Objekte unserer leiblichen Eltern angesehen werden, und eben nicht als Individuen und vollwertige Mitglieder der Gesellschaft.

Durch die Verankerung der Kinderrechte ins Grundgesetz wird das Wohl von Kindern in Staat und Gesellschaft in den Mittelpunkt gestellt. Dadurch werden Kinder als eigenständige Persönlichkeiten wahrgenommen und anerkannt. Somit werden der Schutz und die Förderung der Kinder verbessert. Kinder sollen ferner gehört und beteiligt werden, wenn es um ihre Belange geht. Dadurch erfahren gerade benachteiligte Kinder einen erhöhten Schutz vor Vernachlässigung und sexueller Ausbeutung. Außerdem haben wir ein Anhörungsrecht, wenn es um eine Fremdplatzierung in eine andere Familie geht.

Die UN-Kinderrechtskonvention mahnt seit Jahren die Bundesrepublik Deutschland – zuletzt 2014 – an, die Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen.

 

Die 10 wichtigsten Kinderrechte sind:

Gleichheit – alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf benachteiligt werden. (Artikel 2)

Gesundheit – Kinder haben das Recht gesund zu leben, Geborgenheit zu finden und keine Not zu leiden. (Artikel 24)

Bildung – Kinder haben das Recht zu lernen und eine Ausbildung zu machen, die ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entspricht. (Artikel 28)

Spiel und Freizeit – Kinder haben das Recht zu spielen, sich zu erholen und künstlerisch tätig zu sein. (Artikel 31)

Freie Meinungsäußerung und Beteiligung – Kinder haben das Recht bei allen Fragen, die sie betreffen, mitzubestimmen und zu sagen, was sie denken. (Artikel 12 und 13)

Schutz vor Gewalt – Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung. (Artikel 19, 31 und 34)

Zugang zu Medien – Kinder haben das Recht sich alle Informationen zu beschaffen, die sie brauchen, und ihre eigene Meinung zu verbreiten. (Artikel 17)

 Schutz der Privatsphäre und Würde – Kinder haben das Recht, dass ihre Privatleben und ihre Würde geachtet werden. (Artikel 22 und 38)

Schutz vor Krieg und Flucht – Kinder haben das Recht im Krieg und auf der Flucht besonders geschützt zu werden. (Artikel 22 und 38)

Besondere Fürsorge und Förderung bei Behinderung – Behinderte Kinder haben das Recht auf besondere Fürsorge und Förderung, damit sie aktiv am Leben teilnehmen können. (Artikel 23)

Nach der Zusammenstellung der einzelnen Punkte und der kritischen Auseinandersetzung damit muss ich feststellen, dass Kinder in der Erziehungshilfe in keine große Lobby haben. Um dies zu ändern, möchte ich mich stark machen. Deshalb habe ich ein Logo entwickelt, mit welchem ich die Öffentlichkeit auf diese Missstände aufmerksam machen möchte.

 

Zwischenzeitlich unterstützt mich auch mein Bruder Sam darin, das Projekt voran zu bringen.

Am 28.07.20 werde ich das erste Interview meines Lebens mit dem Bundestagsabgeordneten Herrn Weis durchführen, und ihm einen offenen Brief an die Familienministerin Giffey und die Justizministerin Lambrecht überreichen.

Diesen Bericht habe ich mit Hilfe meiner Betreuerin verfasst. Meine Betreuer*innen unterstützen mich und mein Projekt. Bitte drückt mir die Daumen, dass das Projekt erfolgreich wird und uns allen hilft, ein besseres Zusammenleben zu gestalten für unsere Rechte und zum Wohle der Gesellschaft.

Fabian


Mein allergrößtes Ferienabenteuer

In diesem Bericht erzählt Sam von einem besonderen Ferienerlebnis.

Oma war an Weihnachten gestorben und ihr Haus stand jetzt leer und musste hergerichtet werden. An einem Donnerstagmorgen in den Ferien kam ein Installateur. Das finde ich immer ganz spannend, wenn Handwerker ins Haus kommen. Und so begleitete ich Chrissie – meine Betreuerin – an diesem Morgen. Im Keller huschte hinter mir blitzschnell ein Schatten vorbei – das hat außer mir aber niemand gesehen.

Am Abend kamen wir wieder in Omas Haus, um das Fressen für Oma´s Katzen hinzustellen. Als wir aber in die Küche kamen, saß eine fremde Katze am Futternapf und sprang, als sie uns sah, ganz flink wieder hinaus. Chrissie sagte mir, dass das eine Streunerin sei, die sich schon seit einige Wochen herumtreibt. Jetzt wusste ich auch, welchen Schatten ich am Morgen im Keller gesehen hatte.

Im Keller wollten wir nochmals die Arbeit des Installateurs anschauen. Da kam uns auf der Treppe schon wieder die Streunerin entgegen. Als sie uns sah, flüchtete sie zurück in den Keller. Wir verfolgten sie, weil Chrissi nicht wollte, dass die Streunerin sich im Haus aufhält. In der dunkelsten Ecke des Kellers stieß Chrissie plötzlich einen Schrei aus: „Sam hol mal schnell Omas Taschenlampe!“. Ich flitzte in die Kühe und brachte Chrissie die Taschenlampe. Als der Lichtstrahl in die dunkle Ecke fiel, sahen wir die Streunerin und dahinter fünf kleine Kätzchen. Die Streunerin knurrte und fauchte uns an.

Wir zogen uns zurück, suchten einen großen Karten und legten ihn mit Omas flauschigsten Decken aus. Später am Abend, als wir die Streunerin im Garten sahen, schnappte sich Chrissie den Karten und rannte in den Keller. Dort packte sie die Kätzchen in den Karton und stelle noch Trockenfutter und Katzenmilch daneben.

Am nächsten Morgen konnte ich es kaum erwarten, bis wir wieder zu Omas Haus fuhren und nach den Kätzchen schauen konnten. Die Tellerchen waren leer. Aber auch das rote Kätzchen fehlte. Chrissie meinte, dass die Streunerin die Kätzchen jetzt in ein anderes versteck bringen würde. Bis zum Abend fehlten noch zwei weitere Kätzchen. Ich war sehr enttäuscht.

Am nächsten Tag erzählte Chrissie, dass zwei Kätzchen noch immer alleine da waren. „Wir warten jetzt noch einen Tag Sam, aber dann muss etwas passieren.“, meinte Chrissi. Am Abend sahen wir wieder nach den Kätzchen und fanden sie hungrig und halb erfroren vor. Wir nahmen sie mit, wärmten sie und gaben ihnen verdünnte Katzenmilch.

Chrissie erklärte mir, dass die Streunerin wahrscheinlich nicht genug Milch für den ganzen Wurf hatte und die Kleinen deshalb zurückgelassen hatte. Ich war sehr wütend: Wie konnte sie so etwas machen? „Dann sind das jetzt unsere Pflegekätzchen.“, sagte ich zu Chrissie.

Nachts machte ich mir viele Gedanken und fragte mich, warum ich ein Pflegekind bin: Hatte meine Mutter auch nicht genug Milch für mich gehabt und mich deswegen abgegeben? Oder war ich ein böses Kind und sie mit mir überfordert. Ich hatte plötzlich so viele Fragen und löcherte Chrissie. Sie sagte mir, dass manche Eltern einfach keine Zeit für ihre Kinder haben oder sie überfordert sind. So wie es bei der Streunerin der Fall war: Sie hätte sicher gerne ihren Wurf durchgebracht, aber hat gemerkt, dass sie nur Kraft für drei Kätzchen hat. Jetzt wurde mir einiges klar: Meine Mama hatte nicht genug Kraft für alle Kinder gehabt und deshalb hat sie meinen Bruder und mich abgegeben, damit es für alle reicht. Jetzt weiß ich auch, dass ich meiner Mama nicht böse sein darf. Chrisi ist ja auch nicht böse auf die Streunerin Sie hat letztendlich das Richtige getan und die beiden Kätzchen zu uns genommen.

Chrissie hat die Nachbarschaft über den Fund der Katzenbabys und die Streunerin, die sich mit ihren Kätzchen irgendwo versteckt, informiert und sie darum gebeten sich bei ihr zu melden, falls sie sie finden. Und tatsächlich rief ein paar Tage später eine Nachbarin an und erzählt von einem Lichtschacht, in dem die Streunerin mit den Kätzchen liegt. Daraufhin führ Chrissi gleich los und holte die Streunerin samt den Kätzchen zu uns nach Hause.

Chrissie sagte, die Streunerin müsse sterilisiert werden: „Sonst haben wir sehr bald eine Katzenkolonie hier, und das will niemand.“ Dann machten wir uns Gedanken darüber wie die Katze heißen sollte. Wir schauten im Internet nach, um welche Art von Katzen es sich handelt und wurden fündig: Eine Schildpattkatze. Und Chrissi fand dann auch einen passenden Namen: „Nala“. Dieser Name kommt auf Äthiopien und bedeutet „Dunkle Königin“. Ich malte mir schon aus, wie Nala bei uns wohnen würde. Aber Chrissi sagte, dass es das Beste wäre, Nala nach der Sterilisation selbst entscheiden zu lassen. Entweder kommt sie dann immer wieder oder sie zieht weiter.

Ich kümmerte mich den ganzen Tag um die Kätzchen: Ich wusch sie mit warmem Wasser und fütterte sie. Wir gaben den Kätzchen auch Namen: Ein Kätzchen wurde „Cosy“ genannt, weil sie nach dem Füttern so gern mit Chrissi kuschelte. Ein Kätzchen, das besonders laut nach ihrem Fläschchen schreit, heißt jetzt „Ava“ – das bedeutet Stimme. Und die hat Ava! Das rote Katerchen tauften wir „Kimba“, was in der Sprach der Suaheli „Löwe“ bedeutet. Dann gibt es noch „Jack“ und „Paulchen“.

Chrissi suchte bei Freunden und Verwandten nach einem neuen Zuhause für die Kleinen. Schon nach ein paar Tagen waren alle vergeben. Natürlich darf man sie erst nach zwölf Wochen abgeben. Da war ich vielleicht froh, denn so hatte ich sie noch eine Weile.

Wir fuhren jetzt dreimal am Tag zu Omas Haus und schauten nach Nala und den Jungen. Eines Tages fiel Chrissi auf, dass Paulchen nicht bei Nala sein durfte – er lag ganz abseits. An dem Tag fuhren wir nach dem Abendessen ganz schnell wieder zu den Katzen. Aber es war schon zu spät: Paulchen war tot. Nala hatte sich einfach auf ihn gesetzt und ihn zu Tode gequetscht. Für mich war das ein Schock! Chrissi meinte: „Nala hat fast keine Milch mehr. Deshalb hat sie Paulchen zerdrückt. Morgen müssen wir die beiden Katerchen zu uns holen.“ Ich konnte meine Tränen nicht mehr zurückhalten: „Was ist das nur für eine Monstermutter?“

Als wir zu Hause angekommen waren, suchten wir einen schönen Platz im Garten, um Paulchen zu beerdigen. Wir fanden einen Platz bei den schön blühenden Hortensien. Es tröstete mich etwas, dass Oma jetzt im Himmel auf Paulchen aufpassen würde.

Chrissi und ich kümmerten und weiterhin zusammen um die vier übrig gebliebenen Kätzchen. Als wir einmal auf dem Boden saßen und die Kleinen bestaunten, kam mir der Gedanke, dass wir wie das Jugendamt waren. „Hat das Jugendamt meinen Bruder und mich von Zuhause weggeholt, damit uns nichts passiert?“ wollte ich von Chrissie wissen. Chrissie sagte: „Das Jugendamt hat euch von euren Eltern weggeholt, weil ihr nicht gut genug versorgt wart.“ Und bei Chrissi geht es uns wirklich gut. Chrissi spricht viel mit uns und erklärt uns das Leben, damit wir später einmal „einen vollen Lebensrucksack“ haben, wie sie immer sagt. Der ist nämlich wichtig, damit man seine Aufgaben im Leben erfüllen kann.

Wir fahren immer noch jeden Tag zu Omas Haus und schauen nach den Katzen. Morgen wird Nala sterilisiert. Danach bleibt sie zwei Tage im Haus, dann kann sie wählen, ob sie bleiben will oder ihrem Freiheitsdrang folgen möchte.

Der Abschied von Nala wird mir wehtun. Aber wenn ich daran denke, dass die Kätzchen in acht Wochen fort sind, kommen mir jetzt schon die Tränen.

Ich hatte gedacht, dass meine Sommerferien nicht besonders interessant werden würden. Aber ich habe ganz viel gelernt und langweilig wurde mir auch nicht. Und eines habe ich ganz genau erkannt: Chrissi hat ein ganz großes Herz. Und so eines möchte ich auch haben. Ich glaube, dass man das aber nur bekommt, wenn man offen für die Not anderer ist, auch für die Not der Tiere. Chrissi hat einmal zu mir gesagt, dass jeder Mensch sein Herz aufschließen muss, wenn er lieben und geliebt werden möchte. Wenn Jack vor mir steht, mich anmiaut und mit mir spielen will, dann weiß ich, dass ich mein herz aufgeschlossen habe.

Sam / Sommerfeiern 2020


Digitalisierung: Chancen und Perspektiven

Nicht erst das Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie sehr die Digitalisierung in das tägliche Leben Einzug gehalten hat. Es wurde in dieser Zeit im Besonderen deutlich, welchen Nutzen die neue digitale Welt mit sich bringt. Die UNESCO stellt die Erkenntnis auf, dass die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens erfasst und die Grundlage der moderner Wissensgesellschaften im 21. Jahrhundert bildet. Die Gestaltung der Digitalisierung zum Wohle der Menschheit nimmt die UNESCO als ihre Aufgabe wahr und fordert daher unter anderem für alle den Zugang zu Informationen und Wissen, E-Learning, E-Wissenschaft und Medien. Damit verbindet sich diese Definition der UNESCO auch eng mit der europäischen Agenda des lifelong learning. Versuche diese Grundbildung inhaltlich zu fassen, sind umfassend und sehr vielfältig. Es wird hierbei oftmals auf die neuen Medien, IT-Fertigkeiten, digital literacy u.Ä. hingewiesen (BMBF/KMK 2012).

Die europäische Agenda beinhaltet als „Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen“ die „Computerkompetenz“ als einen von acht Kompetenzbereichen.

Die Kompetenz mit digitalen Medien Wissen zu erschließen, ist in der heutigen Zeit eine Schlüsselkompetenz, die es anzuerkennen und zu fördern gilt. Diese Erkenntnis hat seit langem Einzug gehalten in die Bildungssektoren ebenso wie in die sozialpädagogische Praxis: Dass junge Menschen in einer Umgebung aufwachsen, in der digitale Medien und Angebote allgegenwärtig sind, ist nicht mehr wegzudenken.

Dies führt in der haug&partner unternehmensgruppe dazu, dass sich die verantwortlichen Fachkräfte und betreuenden Pädagog*innen   gemeinsam auf den Weg machen, um eigene Kompetenzen zu erwerben, so dass sie  kompetente Begleiter*innen der jungen Menschen im Bereich des digitalen Lernens sind. Daher wird künftig ein Schwerpunkt auf der Digitalisierung mit ihren Herausforderungen, Chancen und Perspektiven liegen. Die verantwortlichen Erwachsenen müssen sich aufgrund ihres erzieherischen Auftrages in der öffentlichen Erziehung diesem Lernfeld bewusst annehmen und selbst zu Lernenden werden, um für die jungen Menschen kompetente Partner*innen und Begleiter*innen zu werden.

 


Postkarten-Set „Kinderrechte“

1989 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Mittlerweile wurde dieses Dokument von fast allen Staaten der Erde unterzeichnet.

Auch der haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen die Bedeutung der Kinderrechte zu betonen. Deshalb hat sie zum Jahr der Werte ein Postkarten-Set erstellt, das Grüße mit einer wichtigen Botschaft versendet.

Auf fünf Postkartenmotiven finden sich zentrale Kinderrechte wieder:

Das Recht auf Gleichbehandlung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 2 und 4)

Das Recht auf Fürsorge

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 5, 7, 9 und 18)

Das Recht auf Bildung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 28)

Das Recht auf Spiel und Freizeit

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 31)

Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 12 und 13)

Die Postkarten werden an alle jungen Menschen, die in den Angeboten der haug&partner unternehmensgruppe betreut werden, verteilt.

Viel Freude beim Versenden der Karten!


Kinderrechte – das Kernanliegen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Das Bewusstsein für die Rechte von Kindern wächst zunehmend und wird immer mehr zur zentralen Forderung in Deutschland. Seit dem Jahr 1992 ist die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN) in Deutschland geltendes Recht. Sie legt wesentliche Standards zum Schutz der Kinder fest und stellt das Wohlbefinden der jungen Menschen in den Mittelpunkt. Auch die aktuelle Frage, ob und wie Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden sollen, wird intensiv diskutiert.

Bei der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH stehen die Kinderrechte schon immer im Fokus. Die Beteiligung der jungen Menschen im Alltag des Angebots in häuslicher Gemeinschaft, in ihrer perspektivischen Lebensplanung und Gestaltung, in der Schule und Kinderbetreuung, in den digitalen Medien, im sozialen Umfeld sowie in der Gesellschaft stehen gemeinsam mit den Pädagog*innen und den jungen Menschen kontinuierlich im Blick. Dadurch kann die Mitwirkung und Mitbestimmung der jungen Menschen stets gewährleistet werden. Mitbestimmung ist nicht nur ein wichtiger Schritt der Demokratiebildung – als gesellschaftspolitischer Auftrag an den Träger – sie ist auch eine wesentliche Voraussetzung für eine selbstbestimmtes Lebensführung. Daher erkennt die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH die Kinderrechte als explizite Förderrechte der jungen Menschen an und setzt dies im pädagogischen Alltag mit Nachdruck und Verbindlichkeit um.


Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH bietet Betreuungsangebote, auf die auch in schwierigen Zeiten Verlass ist …

Verlässlichkeit ist zu einem handlungsleitenden Prinzip in der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH geworden.

Die haug&partner unternehmensgruppe hat sich im Jahr 2020 zum Ziel gesetzt, sich mit den unternehmensinternen Werten auseinanderzusetzen und diese weiter zu entwickeln. Einer dieser Werte, die in der haug&partner unternehmensgruppe großgeschrieben werden, ist die Verlässlichkeit. Verlässlichkeit bedeutet für die haug&partner unternehmensgruppe, umfassende und nachhaltige Verantwortung für die gestellten Aufgaben und Anforderungen zu übernehmen. Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH steht zu den getroffenen Vereinbarungen. Verlässlichkeit ist hier zu einem handlungsleitenden Prinzip geworden, das Sicherheit und Orientierung gibt: Vor allem für die jungen Menschen, die in den Betreuungsangeboten der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH betreut werden. In zahlreichen Erziehungsstellen in Baden-Württemberg, Berlin und dem Saarland, in einer Vielzahl an Sonderpflegestellenfamilien sowie in intensiv pädagogischen Betreuungsangeboten wurde während des Lockdowns in der zurückliegenden Corona-Zeit sowie auch in der jetzigen Situation ein hohes Maß an Verlässlichkeit und Orientierung für die jungen Menschen gewährleistet. Die betreuenden Pädagog*innen und die Fachdienste haben mit viel fachlichem Know-How und Kreativität die intensive Zeit der Betreuung gestaltet und konnten den jungen Menschen und ihren Familien Sicherheit, Orientierung sowie ein hohes Maß an Optimismus gewährleisten. Es war und ist eine herausfordernde Zeit für alle.

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH hat sich in dieser Zeit bewährt als Partnerin in der Kinder- und Jugendhilfe, die die ihm anvertrauten jungen Menschen durch das Engagement aller Mitarbeitenden und die Fachlichkeit des Träger umsichtig und verlässlich begleitet.

Auf die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-; Familienhilfe gGmbH ist Verlass!

 


Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten nach dem Lock-Down

Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten nach dem Lock-Down

 

Nach dem vollständigen Lock-Down in der ersten Phase der Coronakrise sind nun schrittweise Öffnungen erfolgt und es sind wieder mehr persönliche Begegnungen möglich. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich; z.T. unterscheiden sie sich auch in einzelnen Landkreisen. Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, in dieser Zeit umsichtig zu agieren und gleichzeitig den rechtlichen Vorgaben zu entsprechen.

 

Balance halten

Die haug&partner unternehmensgruppe ist sich bewusst, dass weiterhin alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Das gemeinsame Anliegen aller ist es daher, persönliche Kontakte auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gut

e Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass in der haug&partner unternehmensgruppe wieder alle Leistungen im direkten, persönlichen Kontakt umgesetzt werden. So sind die Fachdienste wieder persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Auch andere notwendige Termine wie Hilfeplangespräche oder Vor-Ort-Termine für Betriebserlaubnisverfahren werden durchgeführt; alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden hierzu strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

Es wird dennoch bei allen Terminen zunächst geprüft, ob hierzu wirklich der persönliche Kontakt notwendig ist oder ob es über eine andere, mediale, Form vonstatten gehen kann.

 

Distanz halten

Wo immer möglich vermeidet die haug&partner unternehmensgruppe den direkten physischen Kontakt, aber nicht die soziale Begegnung und den Austausch.

Interne Besprechungen finden per Videokonferenz statt und werden teilweise häufiger durchgeführt, um auf neue Entwicklungen in guter und zeitnaher Abstimmung reagieren zu können. Weiterhin arbeiten so viele Personen wie möglich in der haug&partner unternehmensgruppe im homeoffice. Sie sind hierbei im steten Kontakt über Videokonferenz, Telefon und andere Medien.

Die Fachberatung und den persönlichen Kontakt der Träger zu den jungen Menschen erachtet die haug&partner unternehmensgruppe als notwendig, um auch in dieser weiterhin schwierigen Zeit im optimalen Austausch zu sein, die hohe Qualität der Betreuung sicherzustellen und zu unterstützen, sowie präventive Krisenintervention zu gewährleisten.. Soweit sinnvoll und umsetzbar werden diese persönlichen Gespräche im Freien durchgeführt. Der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Personen wird jederzeit eingehalten. Bei der persönlichen Beratung werden Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe getragen.

 

Kontakte der jungen Menschen

Auch in Bezug auf die Kontakte zu Eltern und Familien der jungen Menschen gilt es, möglichst den wichtigen Kontakt zwischen Eltern und ihren Kindern zu pflegen und gleichzeitig das Risiko einer Infektionskette auszuschließen. Daher wird hier mit den Eltern und den jungen Menschen geplant, was wirklich notwendig ist und ob es nicht andere Formen des Miteinanders gibt. Hier befolgt die haug&partner unternehmensgruppe die Vorgaben der jeweils zuständigen Landesjugendämter. sowie der Landesregierung. Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt, den Sorgeberechtigten, dem jungen Menschen und allen Beteiligten im Sinne des Kindeswohls getroffen.

Auch hier gilt, dass vorrangig die Gesundheit aller im Fokus bleibt.

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die haug&partner unternehmensgruppe ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig. Die Gesamtleitung und die Geschäftsführungen der haug&partner unternehmensgruppe sind in engem Austausch über neue Entwicklungen und reagieren in gemeinsamer Abstimmung. Die haug&partner unternehmensgruppe hat sich entschieden, dass die jährliche Gesamtveranstaltung am Jahresende 2020 nicht stattfinden kann. Denn es ist bereits jetzt absehbar, dass zu diesem Zeitpunkt eine sichere Durchführung mit einer so hohen Anzahl an Teilnehmenden noch nicht gewährleistet werden kann. Auch auf kleinere Gruppenveranstaltungen wie Regionaltagungen wird 2020 noch verzichtet.

 

Das Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden der haug&partner unternehmensgruppe möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebietet noch Vorsicht und Umsicht.

 

 

Im Juni 2020


Erweiterung des Betreuungsangebotes um eine neue Erziehungsstelle in Berlin

Seit Mitte Mai 2020 ist die haug&partner unternehmensgruppe durch die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend und Familienhilfe gemeinnützige GmbH nun auch in Berlin mit einer neuen Erziehungsstelle aktiv.

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH freut sich sehr auf die beginnende Zusammenarbeit mit einer neuen, engagierten und verantwortungsbewussten pädagogischen Fachkraft und heißt sie gemeinsam mit ihrer Familie herzlich willkommen.

Mit dieser Angebotserweiterung wird künftig einem weiteren jungen Menschen ab dem Alter von 0 Jahre ein familiäres Betreuungssetting unter der Obhut einer pädagogischen Fachkraft, welches eine eigenständige und eigenverantwortliche Lebensführung ermöglicht und fördert, geboten.

In einem ruhigen Berliner Wohngebiet befindet sich das Einfamilienhaus der Familie mit einem schönen Gartengrundstück. Darüber hinaus stellen örtlichen Gegebenheiten alles bereit, was die Entwicklung eines jungen Menschen positiv unterstützt: ein nahgelegenes Siedlungsvereinshaus mit Tieren, welches zum Vorbeischauen, Reiten und Streicheln einlädt, zahlreiche Spielplätze und Vereine sowie ein weitläufiges Parkgebiet.


Erfahrungen in der Corona-Krise

Das gesamte Gemeinschaftsleben wird aktuell massiv von der Corona-Krise beeinflusst. Auch der Alltag in den Betreuungsstellen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH wird hiervon ganz wesentlich geprägt: Es gibt keine Außenkontakte und das Leben findet fast ausschließlich in der häuslichen Gemeinschaft statt.

Es ist bewundernswert und erstaunlich zugleich, denn das Zurückziehen in die Häuslichkeit ist mit viel Anstrengung verbunden – für alle. Es bedarf einem Höchstmaß an gegenseitiger Achtung und Akzeptanz. Und diese Erfahrung kann von allen Beteiligten – mit Sicherheit in vielen Nuancen – gemacht werden: es ist nicht nur Belastung und Anstrengung für alle. Es ist auch die erlebte Erfahrung und Erkenntnis, dass es für alle einen Erlebnisgewinn gibt. Denn die Pädagog*innen und ihre Familien, die jungen Menschen und die Herkunftsfamilien meistern diese schwierige Situation miteinander mit viel Kreativität. Die Beteiligten der öffentlichen Erziehung können erfahren, wie tragfähig die Angebote in häuslicher Gemeinschaft der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH sind.

Insofern birgt die Corona-Krise in ihren Auswirkungen ambivalente Einsichten. Die Erschwernis, die sie allen aufbürdet, bringt auch erfreuliche Erkenntnisse mit sich: es ist eine große Stärke, die die betreuenden Pädagog*innen mit ihren Familiensystemen in dieser Zeit den jungen Menschen und ihren Herkunftsfamilien gewährleisten. Denn sie bieten einen Ort, an dem die jungen Menschen Geborgenheit und Sicherheit erfahren – auch in einer sehr schwierigen Zeit.


Kontakt zum zentralen Anfragemanagement der haug&partner unternehmensgruppe

Telefon: 07361/52 82 84 0 

oder die kostenfreie Rufnummer 0800 66 46 85 0

E-Mail: anfrage@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Oder direkt über das Anfrageformular

 

Über das zentrale Anfragemanagement nimmt die haug&partner unternehmensgruppe die Belegungsanfragen von Jugendämtern und anderen anfragenden Institutionen/Personen entgegen. Zeitnah werden anschließend die Möglichkeiten einer bedarfsgerechten Unterbringung innerhalb der Unternehmensgruppe geprüft. Hierfür werden alle Kapazitäten innerhalb der Schwesterunternehmen berücksichtigt, um daraufhin gemeinsam mit der anfragenden Person zu klären, welches Angebot am besten geeignet scheint.

Informationen zu den jungen Menschen gewinnt das Anfragemanagement im telefonischen Austausch mit der anfragenden Person sowie durch die Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Durch die enge Vernetzung mit den Verantwortlichen aller zu berücksichtigenden Stellen werden mehrere Faktoren wie die Persönlichkeit der Pädagog*innen, die Infrastruktur, die Erreichbarkeit notweniger Schulformen, die Gruppenzusammensetzung etc. miteinbezogen, um dann bedarfsgerechte Angebote machen zu können.

Den Kontakt zum zentralen Anfragemanagement finden Sie auch auf der Seite des zentralen Anfragemanagements der haug&partner unternehmensgruppe.


Kernsegment: Erziehungsstellen und Familienwohngruppen

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH weiß um die hohe Wirksamkeit von familienanalogen Betreuungsangeboten:

Familienorientierte Settings – wie Erziehungsstellen und Familienwohngruppen – schaffen für und mit Kindern und Jugendlichen ein Zuhause, das ihnen Sicherheit und Orientierung gibt; auch außerhalb der Herkunftsfamilien. Die alltagsorientierte Gestaltung dieses sozialpädagogischen Ortes gewährleistet Entwicklungs-, Lern- und Teilhabemöglichkeiten für die jungen Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft. Die Selbstorganisation, Selbstwirksamkeit sowie die eigene, individuelle Innovationskraft der handelnden Personen stehen im Vordergrund. Sie machen es möglichen, die Kinder und Jugendlichen individuell und intensiv zu begleiten und zu fördern und ihnen zeitgleich ein hohes Maß an Möglichkeiten zu bieten, ihren eigenen Lebensweg aktiv zu gestalten sowie an allen Entscheidungen des Alltagslebens beteiligt zu sein.

Erziehungsstellen und Familienwohngruppen bieten einen pädagogischen Ort, der sich durch Sicherheit, Geborgenheit und umfassende Versorgung auszeichnet und für die zu betreuenden jungen Menschen unbelastete Ausgangsbedingungen und Handlungsoptionen ermöglicht. Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH weiß um die hohe Wirksamkeit von familienanalogen Betreuungsangeboten für die Kinder und Jugendlichen. Daher bildet dieses Betreuungsangebot das Kernsegment des Trägers. Diese Schwerpunktsetzung zeichnet sich aus durch eine hohe Vielzahl an unterschiedlichen Betreuungsstellen, die bedarfsgerechte Angebote für die jungen Menschen bieten.


Kreativität und Innovation

Die jungen Menschen bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH sind vielseitig begabt. Auch C., 18 Jahre alt, hat nicht nur abwechslungsreiche Interessen, sie hat auch eine ganz besondere Begabung: Sie malt, seitdem sie denken kann. So sagt sie über sich selbst. Derzeit bemalt sie Postkarten und Keilrahmen. Malen und Zeichnen ist sehr wichtig für sie, denn dadurch kann sie den Alltagsstress ausblenden und ruhige Momente für sich selbst schaffen.

Ihr Berufswunsch ist eine Ausbildung als Notfallsanitäterin beim Deutschen Roten Kreuz. Dort kann sie, sobald sie ihren KfZ-Führerschein bestanden hat, ein FSJ und danach auch die Ausbildung absolvieren.

Um den Führerschein zu finanzieren, bietet sie daher ihre Postkarten zum Verkauf an. Kundenwünsche werden selbstverständlich gerne berücksichtigt. Es lohnt sich, denn jede Postkarte ist ein Kunstwerk!

Wer am Kauf interessiert ist, darf sich gerne an Frau Alexandra Feldmeier wenden: a.feldmeier@hup-jugendhilfe-bw.de.

 


Die neuen Räume und erweiterte kollegiale Unterstützung in der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH eröffnete zwei neue Regionalbüros in Gegenbach und in Riedlingen. Helle und großzügige Räume schaffen ein angenehmes Ambiente und laden ein zum Vorbeischauen und zum kollegialen Austausch. Für die zahlreichen Erziehungsstellen auf der schwäbischen Alb und im Schwarzwald wurde damit die ideale Voraussetzung für eine vielseitige Nutzung geschaffen. So können die Räumlichkeiten zum Dreh- und Angelpunkt der jeweiligen Region in der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH werden. Die Räume können darüber hinaus vielfältig genutzt werden: für Aktionen seitens der jungen Menschen, für begleitete Umgänge, für Feste und Feiern, u.a..

Zwei neue Kolleginnen erweitern und ergänzen künftig das Team der Fachberatungen bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH. Beide Kolleginnen bringen mehrjährige und vielfältige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe mit.

Durch diese Erweiterung werden neue Impulse geschaffen, so dass die Unterstützung der betreuenden Kolleg*innen in den Betreuungsstellen optimal ausgeweitet und verstärkt werden wird.

         


Eröffnung der ersten Erziehungsstellen im Saarland

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH eröffnet im Saarland die ersten Erziehungsstellen

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ist seit Januar dieses Jahres nun auch im Saarland aktiv. Im Raum Saarbrücken und Saarlouis werden mehrere Angebote in häuslicher Gemeinschaft eröffnet. Engagierte und verantwortungsvolle Kolleg*innen ergänzen und erweitern das Angebot von Betreuungsplätzen im familiären Umfeld. h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH freut sich sehr, die pädagogischen Fachkräfte und ihre Familien als familienanaloge Betreuungsangebote willkommen heißen zu dürfen.

Diese Betreuungsstellen geben den jungen Menschen verlässlichen Halt durch eine intensiv gestaltete Beziehung, die von gegenseitiger Achtung im Umgang miteinander geprägt ist. So ist ein individuelles Lern- und Übungsfeld für die jungen Menschen gegeben, welches die Entwicklung einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung befördert.

           

 


Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH startet mit Neuerungen ins Jahr 2020

Mit einigen Neuerungen startet die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH in das Jahr 2020: Ab 01.01.2020 wird Frau Johanna Klebl-Haug die Geschäftsführung innehaben. Mehrere Regionalbüros ergänzen künftig das Netzwerk der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH: In Gengenbach im Landkreis Ortenaukreis wurde im Dezember ein Regionalbüro eröffnet, ebenso in Riedlingen im Landkreis Biberach. Mit den Regionalbüros in Aalen, sowie in Bad Rappenau verfügt die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH über eine Infrastruktur, die den Anforderungen eines sozialen Trägers mit dezentraler Struktur Rechnung trägt. Auch das Team des sozialpädagogischen Fachdienstes wird sich erweitern. Neue Kolleg*innen werden ab Januar und Februar das Team unterstützen, um im Bereich der Beratung der Pädagog*innen in den Angeboten in häuslicher Gemeinschaft eine fundierte Begleitung zu gewährleisten.

Die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH startet mit Schwung und kraftvollem Elan ins Jahr 2020.


Teilnahme am 2GetherlandCamp der Bertelsmann Stiftung

Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gut leben zu können?

Wie und wo sollten Kinder und Jugendliche mitentscheiden, wenn es um gutes Aufwachsen für alle geht?

Was können wir alle gemeinsam dafür tun, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen fairen Chancen haben?

Beim Bertelsmann 2GETHERLAND 2019, vom 7.-12. Oktober, trafen sich über 200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus ganz Deutschland am Werbellinsee in Brandenburg, um gemeinsam über soziale Ungleichheit in Deutschland zu diskutieren. h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH war mit einer Delegation unter der Leitung von Frau von Reventlow mit

dabei. Die jungen Mensch

en aus der Region West beteiligten sich aktiv mit Kopf, Herz und Hand: In Diskussionsgruppen und Workshops lernten sie kreative Methoden kennen und erarbeiteten am Ende sogar ein eigenes Projekt, für das die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH nun Fördergelder in Höhe von 1500 € von der Robert-Bosch-Stiftung erhalten hat! Vielen Dank Angela, Joana, Leonie, Lisa, Fabian und Michael! Glückwünsche!

Das Projekt trägt den Titel „My Story – auch Pflegekinder haben eine Stimme“ und soll die

Erfahrungen von Pflegekindern im Videoformat dokumentieren. Die Mitglieder der Projektgruppe fahren im Januar noch zu Workshops nach Wiesbaden und Wolfsburg, um Ideen und Hilfestellungen bei der Umsetzung des Projektes zu erhalten.

Natürlich sind alle jungen Menschen aus der Unternehmensgruppe eingeladen mitzumachen! Wir freuen uns auf Euch und Eure Geschichten und Erfahrungen.

 

 

 

 

 

 

© Bildmaterial Karin von Reventlow 2019

 


Kinderfest der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH

Am 14.09.2019 fand das diesjährige Kinderfest der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH im Zirkus Pimparello statt.

Herr Alb, der Leiter der Einrichtung, begrüßte die Anwesenden persönlich und gab im Anschluss eine Führung durch den traumhaft schönen Hof.

Die Erwachsenen nahmen an einem Jonglage Workshop teil. Dabei wurde Ihnen auch Wissen darüber vermittelt, dass Jonglieren die neuronalen Verbindungen fördert und die Konzentration stärkt. Mit viel Spaß und Freude wurden die Bälle geworfen.

Den jungen Menschen wurden verschiedene Zirkusdisziplinen zum Ausprobieren angeboten. Mit großer Begeisterung schnupperten die jungen Menschen so in die Zirkuswelt und ihre Akrobatik hinein.

Anschließend wurde zusammen mit den Mitarbeitenden eine kleine Aufführung gestaltet. Unglaublich was für eine Körperbeherrschung präsentiert wurde!

Hinterher wurde gemeinsam bei sehr schönem Wetter an der Lagerfeuerstelle am Waldrand gegrillt.

Zum Abschluss fand ein Spaziergang mit den Alpakas des Hofes statt. Dabei strahlten die Augen der jungen Menschen, während sie mit den gutmütigen Tieren die Umgebung erkundigten.

 


Erlebnis-Busreise in das Legoland Deutschland bei Günzburg

Am 5. September durften die jungen Menschen der h&p Baden-Württemberg gGmbH Kinder-. Jugend-. und Familienhilfe an einer ErlebnisBusReise teilnehmen. Die ErlebnisBusReisen organisieren regelmäßig Ausflüge, an denen junge Menschen sowie deren Begleiter*innen aus sozialen Einrichtungen teilnehmen dürfen. Der Ausflug in den Erlebnispark wurde dabei komplett vom Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen e.V. gesponsert. Zu Beginn des Ausflugstages begrüßte die baden-württembergische Sozialministerin Bärbl Mielich alle Gruppen persönlich.

Die jungen Menschen hatten einen Riesenspaß und haben den Tag im Legoland sehr genossen.

h&p Baden-Württemberg gGmbH Kinder-, Jugend-, und Familienhilfe bedankt sich von ganzem Herzen für diesen wundervollen und unvergesslichen Ausflug!

 


„Sieht mich denn keiner?“

Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und abwenden

Am 26.06.2019 hat das gesamte Team der Regionalleiter*innen und die Geschäftsführung an der Fachtagung in Offenburg teilgenommen.

„Sieht mich denn keiner?“ Die Perspektive des Kindes einnehmen und auch in schwierigen Fällen das Kind nicht aus dem Blick verlieren – das ist die Forderung von Kinderschutzexpert*innen. Es ging bei dieser Fachtagung sowohl um psychologische Hintergründe und sozialpädagogische Handlungsfelder als auch um rechtliche Rahmenbedingungen in Sachen Kinderschutz.
Führende Expertinnen und Experten aus den Bereichen Frühe Hilfen, Jugendhilfe, Kinderschutz und Familienrecht gaben bei der Tagung nicht nur einen Überblick über den derzeitigen Wissensstand und die Rechtslage, sondern sie zeigten auch Möglichkeiten des Umsetzens in die Praxis des Alltags auf.

Großartige Referent*innen gaben uns sehr viele Inputs für unsere Arbeit in den AihG, um den Schutz des jungen Menschen immer zu gewähren.

Sonia Stamerra
Geschäftsführung


Bericht aus der Region Nord

Am 09.05. trafen sich die pädagogischen Fachkräfte der Region Nord zur zweiten Regionaltagung 2019 im Zentralbüro von h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH in Bad Rappenau.

Zu Beginn informierte die Regionalleitung, Herr Grotemeyer, über die aktuellen Themen der Region. Eine größere Diskussion ergab sich in Bezug auf die angemessene Finanzierung der Hilfen in den unterschiedlichen Betreuungsangeboten. Es wurde deutlich, wie groß die unterschiedlichen Hilfebedarfe der Kinder und Jugendlichen in der Region sind, welche großen Herausforderungen sich die pädagogischen Fachkräfte stellen müssen und welche rechtlichen Fragestellungen sich daran anknüpfen.

Anschließend wurden Freizeitmöglichkeiten von h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH in Kooperation mit Anbietern der Region erläutert und für welche Kinder und Jugendliche diese geeignet sind. Den Abschluss bildete die Planung für einen Grillnachmittag in der Region, um sowohl den Fachkräften als auch den Kindern und Jugendlichen eine erneute Begegnungsmöglichkeit zu bieten.


EFA Tagung 2019 in Aalen

Am 30.04.2019 fand die EFA-Tagung in Aalen statt; hierzu waren die pädagogischen Fachkräfte der Angebote in häuslicher Gemeinschaft angereist. Nach den Grußworten der Geschäftsführung Frau Stamerra referierten in Verbindung zum Jahresthema „Alltagsorientierte Pädagogik“: Frau Altmann – Kinder mit FASD, Frau von Reventlow – Umgang mit traumatisierten jungen Menschen, Herr Nordhausen – Macht und Beziehung, Frau Feldmeier – Achtsamkeit im Alltag.

Frau Altmann, als externe Referentin, beschrieb die verschiedenen Stressreaktionen, die Kinder innerhalb der Angebote in häuslicher Gemeinschaft zeigen können.

Ihr Vortrag wurde sehr gut angenommen und die Teilnehmer*innen verzichteten auf die angesetzte Pause. Auch hier gab es Zahlen neuerer Studien, die die Teilnehmer*innen betroffen machten. So gibt es ca. 130.000 von FASD betroffene junge Menschen in Deutschland, das sind mindestens 1 Prozent aller Schüler*innen an unseren Schulen. Hier tut sich doch eine große Lücke zwischen Bedarf und Angebot auf.

Frau Altmann vermittelte den Vortragsteilnehmer*innen, wie wichtig es ist, im Tempo der betroffenen Menschen im Umgang mit ihnen zu sein, immer wieder auf Hilfsmaterial zurückzugreifen und Dinge und Aufgaben zu verbildlichen. Auch z.B. das eigene Sprechtempo immer mal wieder zu beobachten und gegebenenfalls zu korrigieren, sei oft schon ein bedeutendes Detail in der alltäglichen Arbeit.

Die anderen vier Vorträge haben Impulse gesetzt und so konnte sich im Word Café persönlich und über die gewandten Methoden und das Wirken der Alltagspädagogik ausgetauscht werden.

Zusammenfassend ist ein absolut positives Resümee zu ziehen. Die Spannbreite an Kompetenz, fachliche und persönliche Begegnungen zeigen noch Nachwirkungen.


Region Ost Baden-Württemberg

Am 19.03.2019 fand in den Räumen der Geschäftsstelle der haug&partner unternehmensgruppe in Aalen die erste Regionaltagung der Region Ost statt.

Nach der Begrüßung und einer kleinen Einführungsrunde wurde zunächst einiges Organisatorisches besprochen. Zwei Highlights sind hier sicherlich die EFA Tagung der h&p Baden- Württemberg Kinder-, Jugend und Familienhilfe gGmbH und die Denkwerkstatt mit prominenten Gästen als Höhepunkt des 10- jährigen Jubiläums der haug&partner unternehmensgruppe.

Im Anschluss gab es einen fachlichen Impuls, der Grundlage für einen gewinnbringenden Austausch sein sollte. Entsprechend dem Jahresthema der Unternehmensgruppe „Alltagspädagogik“ sollte dieser möglichst praktisch anwendbar sein. Hierfür bot sich die Beschäftigung mit Präsenz als zentraler Aspekt von pädagogischem Handeln an. Dazu wurde zunächst der theoretische Hintergrund erarbeitet.

Im Konzept der „Neuen Autorität“ stellt die Präsenz die Grundlage für wirksames erzieherisches Handeln dar. Die Grundthese ist: „Je präsenter die erziehungsverantwortliche Person ist, desto handlungsfähiger und wirksamer erlebt sie sich“. Nach dieser Einführung wurde die Reflektion des eigenen Verhaltens in einer selbstgewählten Situation als praktische Übung durchgeführt. Als Grundlage diente, die von Bruno Körner und Martin Lemme entwickelte „Präsenzskalierung“. Diese führte zunächst jeder für sich durch. Im Anschluss wurden die Ergebnisse im Plenum besprochen. So kam eine rege und intensive Diskussion zustande. Von den Teilnehmenden wurde das Konzept und das Arbeitsmittel „Präsenzskalierung“ als praxistauglich befunden.

Am Ende der Regionaltagung blieb dann auch noch Zeit für den persönlichen Austausch zwischen den Pädagog*innen.


Bericht zur Klausurtagung 12.03.2019

Am 12.03.2019 trafen sich die Geschäftsführung und die Regionalleiter*innen der h&p Baden-Württemberg gGmbH zu ihrer diesjährigen Klausurtagung in Aalen. Auf dem Programm standen vor allem der gegenseitige Austausch diverser Ideen und Methoden in der Beratungs-, Leitungs- und Koordinationsarbeit. Dabei wurden gezielt neue Methoden inhaltlich eingeführt – auch Anregungen und Kritikpunkte waren erwünscht.  Ein offener Diskurs wurde über Leiten versus Beraten geführt.

Zu Beginn der Veranstaltung referierte Frau Uli Altmann (www.uli-altmann.de) zum Thema Kinder mit Fetaler Alkoholspektrumstörung (FASD). Frau Altmann ist Sozialpädagogin und mit dem Themenfeld sehr vertraut, nicht zuletzt durch ihre eigene langjährige Erfahrung als Pflegemutter von Kindern mit FASD Diagnose.  Frau Altmann wird auf der kommenden EFA Tagung am 30.04.2019 einen Fachvortrag zum Thema Alltagspädagogik und Kinder mit FASD halten.  Dadurch gewinnt h&p Baden Württemberg gGmbH eine sehr gute und fachliche Kooperation.

Das sehr positive Feedback am Schluss der Tagung war der Beweis einer gelungenen Veranstaltung. Es herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre und die Teilnehmer*innen gingen mit vielen kreativen Anregungen und fachlichen Inputs nach Hause.


Bericht aus der Region Nord

Am 19.02. trafen sich die pädagogischen Fachkräfte der Region Nord zur Regionaltagung im Zentralbüro von „h&p“ in Bad Rappenau.

Zu Beginn wurde Frau Gold aus Hemsbach begrüßt, die im Februar 2019 ihre Tätigkeit für die h&p Baden-Württemberg Kinder-Jugend-, Familienhilfe gGmbH begonnen hat. Herzlich willkommen!

Beim ersten Regionaltreffen 2019 wurden die anstehenden Ereignisse des kommenden Jahres besprochen. Die Organisation eines Sommerfests für die betreuten Kinder und Jugendlichen sowie Angebote der Freizeitgestaltungsmöglichkeiten seitens der Unternehmensgruppe fanden regen Zuspruch. Weitere Themen waren die veränderten Standards der Jugendämter in Bezug auf die Anerkennung bestimmter fachlicher Leistungen sowie die Zusammenarbeit zwischen den sozialen Diensten und den Betreuungsstellen. Eine Fallbesprechung rundete das Treffen ab und zeigte auf, welchen Herausforderungen den pädagogischen Fachkräften vor Ort immer wieder begegnen.


Verantwortung und Verankerung, eine kleine Einführung in das Konzept der Neuen Autorität

Am 12.12.2018 fand die Regionaltagung Ost in Aalen statt.

Nach der Begrüßung wurde sich zunächst ausgetauscht. Die PädagogInnen kamen gemeinsam über verschiedene Methoden ins Gespräch, so dass schnell eine offene und fruchtbare Atmosphäre geschaffen war.

Es wurde ein Fachvortrag von Herrn Nordhausen  mit dem Thema „Verantwortung und Verankerung, eine kleine Einführung in das Konzept der Neuen Autorität“ vorgetragen; ebenso wurde in   verschiedene Techniken der Stressreduktion durch die Arbeit mit dem eigenen Körper vorgestellt.

Im Anschluss setzten sich die Pädagoginnen intensiv mit den Thema Autorität auseinander. Es wurde dabei verschiedene Situationen und Erfahrungen reflektiert und diskutiert.

Im zweiten Teil beschäftigten sich die PädagogInnen mit Möglichkeiten, in stressigen Situationen den sprichwörtlich „kühlen Kopf“ zu bewahren. Hier hat es sich bewährt, mit Körperübungen Angst und Panikgefühlen entgegenzuwirken. So waren alle erstaunt, wie hilfreich und gleichzeitig unverfänglich ein kräftiges Schnäuzen in schwierigen Situationen sein kann.

Das Feedback zu dieser Tagung war durchweg positiv. Herr Nordhausen, Regionalleiter Ost, rundete mit diesem intensiven fachlichen Austausch das Jahr 2018 gelungen ab.


Vorweihnachtliches Kinderfest 2018 bei der h&p Baden-Württemberg gGmbH

Ein großartiges Kinderfest der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH fand am 08.12.18 im Alex-Huber-Forum in Forst statt. Die Moderatorin und Sängerin Jennifer Loosmoor sorgte für eine heitere und zugleich stimmungsvolle Atmosphäre, so dass sich alle kleinen und großen Gäste rundum wohlfühlten. Die Sängerin Frau Loosmoor ist sozial engagiert und war daher sehr schnell zu gewinnen. Denn ein Hauptanliegen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist es, die jungen Menschen mit ihren Ressourcen zu stärken. Dies war auch ein Hauptanliegen dieser gemeinsamen Feier: für die jungen Menschen wurde die Möglichkeit geschaffen, in einer harmonischen und freudigen Atmosphäre sich gegenseitig kennenzulernen und positive Erfahrungen in der Vorweihnachtszeit durch das gesellige Miteinander zu erleben. Einige Kinder haben auf der Bühne ihr kreatives Können präsentiert, so dass ein buntes Potpourri an Lieder, Gedichten bis hin zu einem Theaterstück der Erziehungsstelle Ettenheim den Nachmittag sehr kurzweilig gestaltete.

Die autobiographische Erzählung eines jungen Menschen hat die Gäste sehr berührt.  Sie erzählte von ihrem Leben, das sie mit 13 Jahren in die Erziehungsstelle führte, nachdem ihre Mutter kurz zuvor nach einer schweren Erkrankung verstorben war. Sie hatte dort zunächst ihren „Koffer“ nie richtig ausgepackt und zeigte ihre Wut und Trauer mit auffälligem Verhalten. Doch eines Tages konnte sie für sich erkennen, dass die Erziehungsstelle für sie eine zweite Chance ist: ein Beginn für ein neues Leben. Diese Chance konnte sie dann auch ergreifen, denn sie besucht erfolgreich ihre Ausbildung und wird in Kürze in ihre eigene Wohnung ziehen.

Auch Clown Benji Bezauberhaft konnte die gesellige Runde verzaubern! Der Clown ist zugleich Zauberer und Ballonkünstler. Seine lustige und unterhaltsame Show brachte Klein und Groß zum Staunen. Das Lachen der Kinder hallte im ganzen Raum!

 

Der Rotary Club Bruchsal – Schönborn vertreten von Herrn Dr. Thomsen haben diese Feier und damit das pädagogische Anliegen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH finanziell unterstützt.  Ein großes Dankeschön hierfür!

 

Vielen Dank an unsere jungen Künstler und an alle, die sich aktiv beteiligt haben.

 

Frohe Weihnachten, besinnliche Festtage und einen sehr guten Start in das Jahr 2019 wünscht Ihnen das Team h&p BW gGmbH.


Neuer Regionalleiter der Region Nord

Herr Thorsten Grotemeyer, Dipl. Sozialarbeiter (FH), ist seit dem 1. November 2018 als Regionalleiter Nord in Baden-Württemberg zuständig und nun Teil des Teams der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH.

Herr Grotemeyer verfügt über langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe. Er war tätig sowohl in der Betreuung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit dem Krankheitsbild der Epilepsie, als auch im vollstationären Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.

Nach seinem Studium der Sozialen Arbeit leitete Herr Grotemeyer mehrere Jahre eine Inobhutnahmegruppe für Kinder und Jugendliche sowie für minderjährige Flüchtlinge. Er war diesbezüglich an der konzeptionellen Weiterentwicklung, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit tätig.

Die Schwerpunkte seiner bisherigen praktischen Tätigkeit lagen im Bereich der Krisenintervention, der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen während des Clearingverfahrens und deren Begleitung während des asylrechtlichen Verfahrens. Herr Grotemeyer hat im Zuge seiner Tätigkeit in hochkomplexen Krisensystemen im Inobhutnahmebereich begleitend die Weiterbildung zum „Systemischen Berater“ absolviert.


Neue Regionalleitung Region Ost

Herr Guido Nordhausen, Sozialpädagoge, ist seit dem 1. Juni 2018 als Mentor für die ConneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH in der Haug und Partner Unternehmensgruppe tätig. Seit 01.10.2018 ist er nun auch Teil des Teams der h&p Baden- Württemberg Kinder- Jugend- und Familienhilfe gGmbh. Dort hat er die Stellen der Region Baden-Württemberg Ost als zuständiger Regionalleiter übernommen.

Herr Nordhausen ist ein in der Kinder- und Jugendhilfe langjährig berufserfahrener Kollege. Er hat vielfältige Erfahrungen gesammelt sowohl im stationären Bereich in Wohngruppen als auch auf erlebnispädagogischen Auslandsreisen mit Gruppen ebenso wie in der Einzelfallhilfe in Kriseninterventionen mit jungen Menschen. Neben der sozialpädagogischen Praxis, die durch langjährige Leitungserfahrungen geprägt ist, hat Herr Nordhausen relevante fachliche Fortbildungen absolviert: „Pädagogen für Vermittlung sozialer Kompetenzen und Gewaltprävention“ und „Systemischer Coach für Neue Autorität“.

Schwerpunkte der bisherigen praktischen Tätigkeit lagen im Bereich der Krisenintervention, der Durchführung sozialer Trainingsmaßnahmen, der Beratung und Begleitung der Kollegen und der Arbeit mit hocheskalierten Herkunftssystemen.


Herbstausflug der ESt in der Region West

Am 19.10. fand bei herrlichem Sonnenschein ein kleiner Ausflug in Hofstetten im Kinzigtal statt. Groß und Klein wanderten durch den herbstlich, bunten Wald, um an der Schutzhütte des Waldkindergartens Einkehr zu halten. Die Kinder halfen beim Holzsammeln und Feuermachen, so dass die muntere Runde sich bei gegrillten Würstchen und Wecken stärken konnte. Während die ganz Kleinen es sich zwischenzeitlich auch mal in der Hängematte bequem machten, erkundeten die Größeren den Wald und sammelten dabei allerlei Schätze. Die Pädagogen und Pädagoginnen der Erziehungsstellen begrüßten die Möglichkeit, sich inmitten der wunderschönen Natur ungezwungen austauschen zu können. Am Ende löschten unsere Jugend-Feuerwehrprofis das Lagerfeuer auch ganz fachgerecht. Wir freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Ausflug!

Karin von Reventlow


Mit viel Elan und herrlichen Erlebnissen zurück in den Alltag

Die Sommerferienzeit ist für alle eine herausragende Zeit: sie steht für die meisten der jungen Menschen für eine Zeitspanne im Jahr, die lange herbeigesehnt wird.  Die Vorfreude auf diese Zeit prägt die Wochen davor, in denen Pläne geschmiedet werden für die Sommerferien.

In der haug&partner unternehmensgruppe brachte die Sommerferienzeit eine Vielzahl an schönen Momenten und Erlebnissen. Nicht nur zahlreiche Urlaubs- und Ferienfotos zeigen dies. Auch die lebendigen und sprudelnden Erzählungen der jungen Menschen berichten davon: es wurden Abenteuer erlebt; in Wälder wurden nach Spuren von Wildtieren gesucht und die Spuren analysiert; Wildkräuter wurden gesammelt; Flosse wurden gebaut und erfolgreich getestet. Es gab auch Höhlenwanderungen; Mutige erklommen Pfade in einem Waldseilgarten; zahlreiche Seen und Ufer wurden erkundet und Manches mehr.

Durch viele schöne und erlebnisreiche Tage waren diese Sommerferien für die jungen Menschen bei haug&partner unternehmensgruppe geprägt. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Kooperation zwischen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- Familienhilfe gGmbH und dem CircArtive – Haus – Hof – Pimparello. Einige junge Menschen aus h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH verbrachten zwei herrliche Wochen beim CircArtive. Unter der Anleitung eines geschulten Zirkusjugendleiters und seiner MitarbeiterInnen erhielten sie die Möglichkeit, in die Welt des Zirkus einzutauchen. Ausgewählte Requisiten und Kostüme sowie der Einsatz von Zirkusgeräten ermöglichten ihnen eine phantastische Zeit. Eine Galaaufführung zum Ende der Ferienfreizeit beeindruckte das Publikum immens.

Eine schöne Zeit ist sie: die Sommerferienzeit. Aus ihr können Alle schöpfen, wenn es wieder heißt, in den Alltag einzutauchen.

 


Willkommen in der Familienwohngruppe

Bereits Ende des Jahres 2017 wurde die Familienwohngruppe in Tennenbronn angefragt, ob sie einen geeigneten Platz für das dreijährige Mädchen M. anbieten kann. Die Möglichkeit und die Bereitschaft wurden signalisiert; längere Zeit verging jedoch ohne Rückmeldung, ob der Platz weiterhin für M. benötigt wird.

Dann kam Anfang 2018 erneut die Anfrage. Nun sollte die Aufnahme zeitnah erfolgen. Das kleine Mädchen war schon einige Zeit in einer Notfallfamilie untergebracht und sollte nun in eine dauerhafte Unterbringung wechseln. Ein Kennenlern-Termin wurde zügig vereinbart. Da die Rahmenbedingungen passten, fanden alle Beteiligten schnell zu einem Ja. Die Anbahnung konnte nun beginnen.

Die Notfallfamilie wurde mehrmals besucht und die Pädagogin der Familienwohngruppe quartierte sich dort für einige Tage ein. M. hatte dadurch die Möglichkeit, in ihrer vertrauten Umgebung die künftige Bezugsperson näher kennenzulernen und eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Nachdem der Tagesablauf von M., ihre

Gewohnheiten und Eigenheiten der Pädagogin vertraut waren, konnte der Umzug von M. in den Schwarzwald stattfinden. Das Auto war voll mit M.´s Kleidern und ihren Spielsachen.

In der Familienwohngruppe wurde M. liebevoll von den anderen Mädchen aufgenommen. M. ist trotz ihrer bisherigen Biografie ein fröhliches und temperamentvolles Kind, die alle mit ihrem positiven Wesen und ihrer fröhlichen Ausstrahlung ansteckt. So können die großen Mädchen in der Familienwohngruppe durch sie selbst noch einmal so richtig Kind sein. Der vorher so langweilige Spielplatz wird mittlerweile begeistert besucht, und nicht nur das Schaukeln wurde von den Großen wiederentdeckt, sondern auch das Spielen im Sandkasten.

M. wird hoffentlich langfristig in der Familienwohngruppe bleiben und auch weiterhin in Zukunft so lachend und kraftvoll durchs Leben gehen in der fürsorglichen Begleitung der Familienwohngruppe.

 


Sommerfest in der Region Nord

Das Sommerfest der Region Nord fand dieses Jahr am 23.06.2018 auf dem Gelände einer der Familienwohngruppen statt. Vielen Dank an die PädagogInnen, die hier ihre Räumlichkeiten und das weite Gelände zur Verfügung gestellt haben.

Bei idealem Wetter kamen sowohl Kinder und Jugendliche, als auch die betreuenden PädagogInnen zusammen, um sich auszutauschen und ein paar schöne Stunden miteinander zu verbringen.

Nach Kaffee und Kuchen, erkundeten die Kinder hoch zu Ross die nähere Umgebung und beim anschließenden gemeinsamen Grillen war ausreichend Zeit und Raum für anregende Gespräche sowie Spiel und Spaß. Es war ein kurzweiliges, abwechslungsreiches und wunderschönes Fest, das so schnell nicht vergessen wird.

 

 

 

 


Neue Kooperation mit CircAktive – Circus Pimparello

In der neu geschlossenen Kooperation zwischen der h&p Baden-Württemberg gGmbH und dem CircArtive – Haus – Hof – Pimparello werden in diesem Jahr 13 Kinder an einer Zirkus Freizeit teilnehmen.

Die jungen TeilnehmerInnen werden für mindestens einer Woche unter der Anleitung eines geschulten Zirkus Jugendleiters ein besonderes Training für Zirkus Artisten erhalten. Ausgewählte Requisiten und Kostüme, sowie der Einsatz von Zirkusgeräten, ermöglichen am Ende der Freizeit eine erstaunliche und beeindruckende Galaaufführung vor Publikum.

Dabei steht die pädagogische Arbeit im Mittelpunkt, die sozialen Kompetenzen sollen gefördert und gestärkt werden, die jungen Menschen sollen Spaß und positive Erfahrungen erleben dürfen.

Zirkus ist ein Abenteuer voller Fantasie und Leidenschaft. Spielerisch lernen und sich ausprobieren, Gleichgewicht, Dynamik und Spannung zu spüren, gibt ein gutes Körpergefühl und weckt Lust an der Bewegung. Gleichzeitig werden die Motorik und die Ausdauer gefördert.

Jeder hat seine eigene Leistungsgrenze, sein eigenes Tempo und seine eigenen, ganz besonderen Fähigkeiten, das macht jeden jungen Menschen einzigartig.

Wir freuen uns sehr über diese gewonnene Kooperation und sind schon sehr gespannt auf die Zirkusvorstellung der Kinder.


EFA-Tagung der h&p Baden-Württemberg gGmbH

 

unter dem Leitthema „Die pädagogische Verantwortung in den Angeboten in häuslicher Gemeinschaft“

Mit dieser Thematik setzten sich am 17.5.2018 die pädagogischen Fachkräfte der Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und ISE-Betreuungsstellen in ihrer diesjährigen EFA-Tagung auseinander.

Einen Überblick über den status quo bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH durch Herr Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe, verdeutlichte anschaulich die positive Entwicklung des Trägers im zurückliegenden Jahr.

Das zentrale Jahresthema „Die pädagogische Verantwortung“ regte zu einem intensiven Fachdiskurs an, der durch Frau Stamerra, pädagogische Leiterin, anschaulich eingeleitet wurde. Das Kollegium des Fachdienstes erörterte hierzu im Anschluss differenzierte Fragestellungen in workshops, die durch intensive und rege Mitarbeit der betreuenden Fachkräfte einen großen Raum auf der EFA-Tagung einnahmen. Dieser fachliche Austausch wird in weiteren Fachrunden im laufenden Jahr seine Fortsetzung finden.

Ein sehr positives Resümee konnte Herr Haug am Ende der Tagung ziehen. Denn die Form des Angebotes in häusliche Gemeinschaft als familienanaloges Betreuungssetting in der Erziehungshilfe findet immer mehr Zustimmung bei den Fachkräften der belegenden Jugendämter – zumal die Betreuungsdauer der dort betreuten jungen Menschen zeigt, wie tragfähig diese Beziehungsangebote der betreuenden PädagogInnen sind. Der Fachdiskurs nimmt bei der professionellen Ausgestaltung des Angebotes einen wichtigen Raum ein. Die fortlaufende Auseinandersetzung mit wesentlichen pädagogischen Inhalten und Fragen aus der Praxis, sowie mit ergänzenden theoretischen Erkenntnissen dienen nicht nur der Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung, sondern auch der Differenzierung von pädagogischen Profilen in der Betreuungsarbeit. Das große Interesse und Engagement der PädagogInnen, sowie die Intensität der Auseinandersetzung zeigt, wie gut dies gelingen kann.

Eine gesellige Runde mit Zeit zum small-talk, Lachen und Genießen rundete diesen arbeitssamen Tag bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH in schöner und gemütlicher Atmosphäre ab.


Klausur bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH

Im Rahmen einer Klausurtagung fand sich das gesamte Leitungsgremium der h&p Baden-Württemberg Kinder – Jugend- und Familienhilfe gGmbH am 13.03.2018 unter Leitung des Geschäftsführers Herr Haug sowie der pädagogischen Leiterin Frau Stamerra zusammen, um ungestört anstehende Aufgabenstellungen zu benennen und zu systematisieren. In einer offenen, wenngleich arbeitsintensiven Atmosphäre fand ein konstruktiver Austausch statt. Von der Festlegung der Ziele und Grundsatzentscheidungen bis hin zur Analyse von Arbeitsaufgaben: die anstehenden Themen der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH standen im Vordergrund und wurden gemeinsam in ungestörter Runde bearbeitet. Herr Haug stellte die Agenda 2020 vor, so dass die Ziele und deren Umsetzung konkretisiert und fassbar wurden. h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- Familienhilfe gGmbH verfolgt die Ziele „Nachhaltigkeit, Effizienz und Exzellenz“ im pädagogischen Bereich der familienanalogen Betreuungsformen. Dies schließt alle Bereiche ein: die kontinuierliche, fachliche Weiterentwicklung, die Qualifizierung der Fachkräfte, das Qualitätsmanagement, die Zufriedenheit mit der Umsetzung des pädagogischen Betreuungsangebotes ebenso wie dessen Etablierung. Frau Stamerra setzte darüber hinaus einen Schwerpunkt im sozialpädagogischen Bereich: die Partizipation und die Beteiligung der jungen Menschen in den Strukturen und Begegnungsforen des Trägers. Damit konnte eine weitere Zielsetzung Form annehmen: die Vernetzung und Verbindung der einzelnen Erziehungsstellen und Familienwohngruppen über den gelebten Alltag hinaus durch die Begegnung der jungen Menschen. Sie gestalten und beleben das Miteinander des Trägers aktiv und formen es darüber hinaus mit ihren Themen und Ansprüchen.

Frau Stamerra blickte am Ende der Tagung auf einen arbeitsreichen und gleichzeitig belebenden Tag zurück: „Im Tagesgeschäft reagieren und agieren wir umsichtig und den Anforderungen entsprechend. Die Möglichkeit, sich zu positionieren und eigene Themen systematisch abzuarbeiten, ist aber im normalen Alltag oft nicht möglich. Dafür fehlt oftmals die Zeit. Daher war die Klausur eine sehr gute Möglichkeit, in die Tiefe zu gehen und gemeinsam die Richtung festzulegen und das Fundament zu stützen.“ Diesem Fazit schloss sich Herr Haug unumwunden an: „Die Ziele geben unserem Vorhaben die Richtung an. Die Umsetzung dessen gelingt durch uns. Dazu benötigen wir das Wissen darüber und darüber hinaus die Gewissheit des Miteinanders und des ineinander Wirkens. Hierzu hat die Klausur einen wesentlichen Rahmen gegeben.“


Intensive Elternberatung: eine zusätzliche Leistung bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH

Intensive Elternberatung: eine zusätzliche Leistung bei h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH  über das Betreuungsangebot in den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen hinaus.

Die Haltung der Eltern zur Fremdunterbringung ihrer Kinder trägt entscheidend mit dazu bei, wie der junge Mensch mit seiner eigenen Realität aufwachsen kann und wie sich die Umgangskontakte auf seine weitere Entwicklung auswirken. Es ist daher unumstritten, dass die Elternarbeit einen wichtigen Baustein gelingender pädagogischer Arbeit in den stationären Hilfen zur Erziehung darstellt. Hierzu bedarf es jedoch oftmals einer Begleitung der Eltern, die über die notwendige Elternarbeit im sozialpädagogischen Betreuungsangebot hinaus geht.

Elternsein endet nicht mit einer Fremdunterbringung des jungen Menschen. Vor diesem Hintergrund ist es unabdingbar, auch mit den Eltern der zu betreuenden jungen Menschen in einen Prozess zu kommen. Hierbei bleiben die Bedarfe und die Situation der jungen Menschen im Blick: auch die Bedeutung seiner Herkunftsfamilie findet Beachtung im Sinne einer Notwendigkeit für einen gelingenden Hilfeprozess.

Das Modul der Elternberatung eröffnet die Möglichkeit für eine gelingende Kooperation zwischen Herkunftsfamilie und den PädagogInnen. Denn sehr häufig wird – zumindest zu Beginn einer stationären Hilfe zur Erziehung oder in Krisen – eine neutrale Ansprechperson für alle Beteiligten benötigt, die im Sinne eines Clearing-Prozesses außerhalb der alltäglichen pädagogischen Arbeit mit den jungen Menschen und ihren Familien arbeitet. Beratungsanlässe hierfür können vielfältig sein und in Konflikten und / oder Unsicherheiten im Herkunftssystem oder zwischen betreuenden PädagogInnen und Eltern liegen. Anlass kann auch die Vorbereitung einer anstehenden Rückführung des jungen Menschen sein.

Die Zielsetzung wird entsprechend der individuellen Situation erfasst: Das Erarbeiten von gemeinsamen hilfreichen Perspektiven für das Kind, das Schaffen einer gelingenden Kooperationsbasis zwischen Träger und Herkunftsfamilie, aber auch die Sensibilisierung für kongruentes Verhalten der Eltern im Hinblick auf die eigene Lebenssituation und die Perspektive des jungen Menschen ebenso wie die Themen „Loslassen“, „Elternrolle“, „Rollenklärung“, „Verantwortung“ und weitere Aspekte.

Die Elternberatung ist durch systemisch orientiertes Arbeiten geprägt und wird von ausgebildeten Fachkräften außerhalb des Betreuungsangebotes durchgeführt. Fundament ist eine wertschätzende, akzeptierende und allparteiliche Haltung der beratenden Fachkraft.

Die Elternberatung kann als zusätzliches Modul angeboten werden seitens h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH.


Rainer Haug in den Senat berufen

Rainer Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe, wurde im Berliner Haus der Bundespressekonferenz in den Senat der Wirtschaft Deutschland berufen.

Der Senat, der sich aus Persönlichkeiten der Gesellschaft, der Wissenschaft und der Wirtschaft zusammensetzt, übernimmt eine gemeinwohlorientierte Verantwortung gegenüber dem Staat und der Gesellschaft. Die Zielsetzung des Senats besteht u.a. in der Förderung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, sowie der Förderung von Ethik, Corporate Social Responsibility, Corporate Governance und Compliance in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Die Senatoren und Senatorinnen verstehen sich als Botschafter des Senats, die im ständigen Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien die gemeinwohlorientierten Ziele des Senats umsetzen. Die Ehrensenatoren Prof. Günther Verheugen, Prof. Klaus Töpfer und Jean-Claude Juncker sind neben vielen anderen Experten wichtige Impulsgeber.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der haug&partner unternehmensgruppe gratulieren Herrn Haug zu seiner Berufung.


Das Leben ist manchmal doch ein Ponyhof

Das Leben ist manchmal doch ein Ponyhof

Aus einer verrückten Idee kann manchmal auch tierischer Ernst werden. So war es in diesem Fall in der Erziehungsstelle Hardheim: spontan entstand dort die Idee, zu den beiden Kamerunschafen noch zwei kleine Minishettys zu gesellen. Denn es wäre doch für die beiden Kinder der Erziehungsstelle schön, sich um zwei kleine Ponys kümmern zu können. Da die Erziehungsstellenleiterin ausgebildet ist im „heilpädagogischen Begleiten mit dem Pferd“ kann sie dies fachkundig unterstützen.

Dieser spontanen Idee folgte recht schnell eine kleine Reise durch´s Ländchen, um zwei Ponys für die Kinder zu kaufen. Das erste Kennenlernen der beiden Ponys und spazieren führen, blieb dann auch nicht folgenlos:  die Chemie stimmte sofort, die Ponys sind „Herzensbrecher“ und die Kinder waren begeistert. Daher wurden sie „schwupps“ ganz schnell im Hänger verladen und auf der Rückfahrt war die Freude darüber riesig.

Nun kann es losgehen mit der Reittherapie und den damit verbundenen Erfahrungen der Kinder: dem Nachnähren, der Förderung der Körperspannung, dem Koordinationstraining, dem Üben des Gleichgewichtssinnes, der Förderung sozialer Kompetenzen, der Stärkung des Selbstbewusstseins, Verantwortung übernehmen…. Und das alles mit viel Spaß und Freude für die beiden Kinder durch das Beisammensein mit den beiden Minishettys.

Das bringt etwas mehr „Mist“ und etwas mehr Arbeit in den Alltag: aber wer weiß, was sich daraus noch so alles entwickeln kann.


Aktion „Frohe Herzen“

Aktion „Frohe Herzen“

Gemeinsam mit der Aktion „Frohe Herzen“ und dem Kinderschutzbund Baden-Baden Rastatt e.V., konnten wir den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen in der Region Baden-Württemberg West einen spannenden Tag im Europapark Rust ermöglichen. Am 29. November besuchten die Familien den winterlich geschmückten Europapark, wo sie rund 2.500 Tannenbäume aus der Region mit 10.000 glitzernden Christbaumkugeln und über einer Million strahlender Lämpchen bewundern konnten. Die Kinder vergnügten sich bei gemächlichen Schlittenfahrten oder in der schwindelerregenden Fahrt mit der Achterbahn gen Sternenhimmel. Auf dem Weihnachtsmarkt konnte man bei gebrannten Mandeln, Kakao und Punsch verweilen, während die Kinder alte Handwerkskunst in Zelten hautnah miterleben durften. Für Kältemuffel gab‘s die Otto Waalkes Ottifanten-Galerie, ein Spaß für die ganze Familie. Der Besuch im Europapark ließ ein erfolgreiches Jahr mit geselligem Beisammensein fröhlich ausklingen.


Familienwochenende im Schwarzwald

Familienwochenende im Schwarzwald
Das „Sommerfest“ unserer Familien wurde in diesem Jahr auf ein ganzes Herbstwochenende ausgedehnt. Viel Zeit für gemeinsame Aktivitäten und Zeit für Gespräche. Ziel und Bleibe war das Haus des Freizeitwerkes Karlsruhe in der Nähe von Bühl im Schwarzwald, der seinem Namen in dieser Jahreszeit alle Ehre machte.
Es wurde gemeinsam gekocht, geplaudert und gespielt. Abends haben alle ein großes Lagerfeuer entzündet und dessen Wärme und Atmosphäre genossen. Tagsüber haben sich die Familien, je nach Alter der Kinder Ausflugsziele zu den Attraktionen der Gegend ausgesucht: die Sommerrodelbahn am Mehliskopf, Wanderung auf dem Lotharpfad, die Schwarzwaldhochstraße oder auch einfach Shopping in der nächstgelegenen Stadt.
Es war ein kurzweiliges, abwechslungsreiches und wunderschönes Wochenende, das so schnell nicht vergessen ist.


Ein erweitertes Angebot bei h&p Baden-Württemberg gGmbH: Sozialpädagogische Sonderpflegefamilien nach §33 SGB VIII

h&p Kinder -, Jugend und Familienhilfe gGmbH Baden-Württemberg hat zum September 2017 sein Angebotsspektrum um die Sozialpädagogische Sonderpflegefamilien nach §33 Abs. 2 SGB VIII erweitert.

Bei diesem neuen Angebot handelt es sich um sehr kompetente und erfahrene Menschen, die diese Tätigkeit bereits kennengerlernt haben.
Die sozialpädagogische Sonderpflegestelle ist bestimmt für Kinder und Jugendliche, deren Erziehung, Entwicklung und Förderung in ihrer eigenen Familie vorübergehend oder dauerhaft nicht ausreichend gewährleistet ist und für die andere Hilfen zur Erziehung nicht geeignet sind. Sie ist auch für Kinder und Jugendliche mit einem erweiterten Förderbedarf geeignet.
Der Träger begleitet die in der sozialpädagogischen Sonderpflegefamilie tätigen Menschen eng und intensiv.
Es ist ein weiteres Angebot, das sehr umsichtig gestaltet wird und in befürwortender Kooperation mit den örtlich zuständigen Jugendämtern umgesetzt wird.


Eröffnung eines Regionalbüros in Bad Rappenau

Zum 01.04.2017 hat h&p Baden-Württemberg in der Region Nord ein Regionalbüro in Bad Rappenau bezogen. Die hellen und offenen Räumlichkeiten liegen zentral und dennoch direkt in Bahnhofsnähe und am weitläufigen Stadtpark. Ein schöner Kinderspielplatz bietet vielerlei Möglichkeiten. Dies schafft ideale Voraussetzungen für eine vielseitige Nutzung des Regionalbüros als Besprechungsraum für Hilfeplanungen, Sitzungsraum für regionale Vernetzungstreffen, aber auch als Räumlichkeit für Elternkontakte und vieles mehr.


EFA-Tagung bei h&p Baden Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH unter dem Motto: „Synergie und Vernetzung“

Am 11. Mai fand die EFA-Tagung der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH statt.
Herr Haug, Geschäftsführer, gab einen Überblick über die Entwicklungen innerhalb der haug&partner unternehmungsgruppe und der Schwesterunternehmen. Herausgehoben war der Blick auf die h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH. Das rege Interesse und der konstruktive Austausch der anwesenden PädagogInnen hat aufgezeigt, wie gut es gelingt, in vertrauter Atmosphäre intensiv miteinander zu arbeiten.
Ein wesentliches Ziel der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist die verwirklichte und gestaltete „Synergie und Vernetzung“ innerhalb h&p Baden-Württemberg Kinder, Jugend- und Familienhilfe gGmbH:
Synergien in der haug&partner unternehmensgruppe
Das intensive und transparente Zusammenwirken der einzelnen Gesellschaften lässt ein breitgefächertes Angebot in der Kinder- und Jugendhilfe entstehen, das für junge Menschen ein passgenaues Betreuungssetting ermöglicht und vorhält.
Synergien in h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH
Beispielhaft sei genannt: das Zusammenwirken unter den betreuenden Pädagogen, die dadurch gemeinsame, organisierte und verbesserte Entwicklungsräume schaffen können, die Bündelung und Professionalisierung der Kompetenzen und Ressourcen, sowie die erlebbaren Entlastungsmöglichkeiten innerhalb des Netzwerkes.
Sehr erfreulich war die hohe Bereitschaft der PädagogInnen der Erziehungsstellen und Familienwohngruppen zur Offenheit und zur Begegnung mit den Kolleginnen und Kollegen.
Frau Stamerra, pädagogische Leiterin, konnte mit ihrem Team der Regionalleitungen ein positives Resümee über die Inhalte und den Verlauf des Tages ziehen.
Die Tagung endete in einer stimmigen Atmosphäre, die neben wertvollen Aspekten für die sozialpädagogische Praxis auch dem fröhlichen Miteinander Raum gab.


Eine hervorragende Leistung der jungen Menschen bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH

h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH hat Rückschau auf das Jahr 2016 gehalten. Neben den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen hat sich auch das gesamte Leitungsteam diese Zeit genommen, um ins Jahr 2016 zurückzublicken.

Dies nimmt zum Jahresbeginn einen geplanten Rahmen ein und dient der Qualitätssicherung. Welche Ereignisse waren prägend im vergangenen Jahr? Welche Herausforderungen waren zu meistern? Eine Vielzahl könnte an dieser Stelle aufgezählt werden. Der Blick in diesem Bericht soll jedoch auf die Leistungen und Entwicklungen der zu betreuenden jungen Menschen gerichtet werden, auf die erreichten Meilensteine und die auf diesem Weg genommenen Hürden. Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang auch auf die These der JES-Studie bewegt: „Die vielen, durch Erziehungshilfe positiv initiierten Entwicklungsverläufe bleiben oft jenseits der öffentlichen Wahrnehmung.“

Hier sollen die Leistungen und Entwicklungen der Kinder und Jugendlichen hervorgehoben werden: Sie haben im Jahr 2016viel erreicht. Sie haben sich in ihren neuen Lebenswelten heimisch eingerichtet; sie sind dort in ihrem zweiten Zuhause angekommen. Sie balancieren oftmals mit Bravour zwischen ihren zwei Welten: der Herkunftsfamilie und der aufnehmenden Familie in den Betreuungsstellen. Sie zeigen im Alltag ein hohes Maß an Sensibilität; sie passen sich an; sie finden ihren Platz in ihrem neuen Zuhause. Sie z
eigen eine Vielzahl an herausragendem Können und Fähigkeiten in ihrem Umfeld: der Besuch im Kindergarten und in der Schule setzt sie vor tägliche Herausforderungen, wie andere Kinder und Jugendliche auch. Der zu meisternde Alltag erfordert einiges von ihnen. Und es gelingt ihnen in einem hohen Maße. Sie besuchen Vereine oder Angebote der Jugendarbeit vom Zeltlager, über Fußball oder Basketball bis hin zur Musikschule.

Die jungen Menschen bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH sind sozial integriert in ihrem sozialen Umfeld und in den öffentlichen Institutionen. Das ist ihre Leistung, die sie 2016 erbracht haben. Hier ist der Platz, um darauf aufmerksam zu machen und den jungen Menschen zu sagen: Es ist eine hervorragende Leistung, die ihr hier erbringt. Dies wird gesehen und beachtet. Bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH sind alle stolz darauf, dass den jungen Menschen dies gelingt!


haug&partner unternehmensgruppe – Jahresbericht 2016

Hier erhalten Sie den Jahresbericht 2016 der haug&partner unternehmensgruppe als pdf-Download.

Lesen Sie, was uns im vergangenen Jahr bewegt und geprägt hat!


Ein neues Qualitätsmerkmal bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH:

der psychologische Fachdienst!

Herr Karim Hirsch, Diplom Psychologe, hat zum 1.2.2017 als Psychologischer Dienst bei haug&partner unternehmensgruppe seine Tätigkeit aufgenommen.

Mit diesem Schritt leitet h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH eine qualitative
Weiterentwicklung ein, die vor allem den zu betreuenden jungen Menschen sowie den betreuenden Fachkräften zu Gute kommen wird. Ein einrichtungsinterner Fachdienst wirkt künftig  bei wesentlichen Fragestellungen der Hilfeprozesse mit. Neben der Beratung der Pädagogischen Leitung, der Regionalleitungen und Fachberatungen sowie den betreuenden PädagogInnen begleitet  und unterstützt er bei der Aufnahme eines jungen Menschen, bei der Planung der pädagogischen Arbeit und Elternkooperation, der Umsetzung der Zielvereinbarung aus dem Hilfeplangespräch sowie  bei speziellen, inhaltlichen Fragestellungen. Durch Fallberatungen wird er die am Hilfeplanverfahren orientierten Abstimmung der einzelnen Entwicklungsschritte und Hilfenotwendigkeiten für den jungen Menschen mit erarbeiten und differenzieren.

Darüber hinaus unterstützt der psychologische Dienst die pädagogischen Fachkräfte in der Vernetzung und Zuordnung von therapeutischen Angeboten und Maßnahmen vor Ort. Darüber hinaus wird bei aktuellen Krisen sowie bei der Übernahme organisatorischer Aufgaben ein Zusammenwirken von pädagogischer und psychologischer Kompetenz sichergestellt. Auch die Kooperation mit den Kinder- und Jugendpsychiatrien vor Ort und die inhaltliche Steuerung der Zusammenarbeit werden durch ihn begleitet.

h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH freut sich, mit diesem Schritt seinem Anspruch auf Weiterentwicklung der Qualität des pädagogischen Angebotes der Angebote in häuslicher Gemeinschaft sicher zu stellen.